Luftaufnahme von Grefrath (© Polizei NRW)

Grefrath – Seit 25. Tagen ist Mirko Schlitter aus Grefrath nun vermisst. Gestern hatten zum wiederholten Male drei Hundertschaften die Felder, Wiesn und Wälder im Gebiet zwischen Kempen-Ziegelheide und Mülhausen nach Mirko durchsucht. Auch die Unterstützung von Hundestaffeln konnte keine neuen Hinweise auf den Verbleib von Mirko finden. Es wurden zwar Gegenstände wie Kleidung und Müll gefunden, die sollen aber nichts mit dem Verschwinden des 11-Jährigen zu tun haben.

Obwohl das Wetter schlecht war, schafften die Ermittler das ausgewählte Gebiet vollständig zu durchsuchen.

Auslöser der erneuten großflächigen Suche soll ein Hinweis einer jungen Frau gewesen sein, die am Abend von Mirkos Verschwinden einen markerschütternden Schrei gehört haben will.

Da die Aussage von weiteren Zeugen in der anliegenden Nachbarschaft bestätigen worden sind, nahm die Polizei diese Hinweise sehr ernst.

Der Leiter der Soko Mirco, Ingo Thiel, will kein Mittel unversucht lassen, um Mirko noch lebend zu finden: „Wir holen jetzt ein wissenschaftliches Gutachten ein, dass Aussagen dazu macht, aus welcher Entfernung die Hinweisgeber den markerschütternden Schrei wahrgenommen haben können

Daher sucht die Polizei noch weitere Zeugen die am Freitagabend, den 03. September 2010, verdächtige Beobachtungen im Gebiet der Neersdommer Mühle und Kempen-Ziegelheide gemacht haben.

Auch der rührende Fernsehauftritt von Mirkos Eltern, Sandra und Reinhard Schlitter, welcher in einer Sendung im WDR zu sehen war, brachte nicht den erhofften, anonymen Hinweis des möglichen Täters. (Polizei Mönchengladbach)

Bild: Polizei