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Schweden: Heckenschütze schießt auf Passanten
23. Oktober 2010
Kopenhangen/Stockholm/Malmö (Schweden) – Seit Tagen schon geht die Angst in Malmö um. Eine dubiose Anschlagsserie eines Heckenschützen in Schwedens drittgrößter Stadt versetzt vor allem dunkelhäutige Menschen in Angst und Schrecken, da der hinterhältige Schütze es scheinbar auf dunkelhäutige Zuwanderer abgesehen hat.
Am Donnerstag soll der Heckenschütze wieder zugeschlagen haben: Durch ein Küchenfenster schoss der Unbekannte und traf eine 26-jährige Frau in den Rücken sowie eine 34-Jährige in die Hand.
Es soll schon bis zu 15 ähnliche Fälle innerhalb von einem Jahr in Malmö gegeben haben, bei denen es nicht nur Verletzte, sondern auch Tode gab.
Rechtsextremer Hintergrund ist nicht auszuschließen
Im Stadtzentrum suchte die Polizei mit der Hilfe von Spürhunden nach dem möglichen Täter. Des Weiteren soll die Anzahl der Polizeipatrouillen erhöht und Teile der Innenstadt gesperrt werden.
Wie kurier.at berichtet, gestallte sich die Suche nach dem Täter sehr schwer, da die Zeugenaussagen kaum brauchbar sind. Unter anderem in der rechtsextremistischen Szene suchen die Ermittler nach Hinweisen. Ob der Grund für die Attentate wirklich Ausländerhass sei, darauf wollte sich die Polizei noch nicht festlegen.
Fahndungschef Mats Lassén vermutet, dass weitere hinterhältige Attentate passieren werden. Daher arbeiten er und seine Mitarbeiter mit Hochdruck an einem Täterprofil, um den feigen Schützen schnellst möglich zu stoppen. (Welt online)
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von dk am 23. Oktober 2010 um 20:41 veröffentlicht und unter Justiz, Nazi, Polizei abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. | |




