Krankenhaus - Symbolbild (© Gerd Altmann / PIXELIO)

Hamburg – Nach dem plötzlichen Tod von Carolin Wosnitza alias “Sexy Cora” († 23) stellt sich jetzt die Frage, wie es zu diesem tragischen Vorfall kommen konnte? Hätten die Ärzte den Tod der jungen Erotikdarstellerin verhindern können? Fragen über Fragen, die sich im Moment die Polizei stellen muss.

Polizei durchsuchte das Klinikum

Am Vormittag ermittelten Beamte der Kriminalpolizei erneut in der Hamburger Alsterklinik. Unter anderem wurden Geräte sichergestellt, die bei der Narkose des Erotiksternchen zum Einsatz kamen. Die Gerätschaften befinden sich nun in einem versiegelten sowie abgesperrten Raum des Klinikums.

Pressemeldung der Geschäftsleitung publiziert

Die Alster Klinik dementiert auf ihrer Webseite die Vorwürfe: “Laut aktuellem Stand kann ein Defekt des Narkosegerätes ausgeschlossen werden. Die Behauptung, das Monitoring könne andere als die tatsächlichen Vitalfunktionen der Patientin wiedergeben, ist völlig aus der Luft gegriffen und entbehrt jeder Realität.

Weiter heißt es “Fehlerhaftes Verhalten der Ärzte ist weder bewiesen und zum jetzigen Zeitpunkt nur eine ‚Einschätzung‘ eines Rettungssanitäters, der Frau W. ins UKE gefahren hat.” So die Geschäftsleitung der Alsterklinik. (Zitat-Quelle=alster-klinik.de)

Aber die Staatsanwaltschaft hat selbst noch keine Erkenntnisse darüber, was schief gelaufen sein könnte: “Wir stehen am Beginn unserer Untersuchungen. Es wird einige Zeit dauern, bis wir da zu belastbaren Ergebnissen kommen” so Oberstaatsanwalt Wilhelm Möllers gegen über dem Hamburger Abendblatt.

Der Todes “Sexy Cora” bleibt rätselhaft

Sicher ist, dass am Anfang nächster Woche der Leichname von Big-Brother-Cora obduziert werden wird. Erst dann können genauere Angaben zur Todesursache gemacht werden.

(Hamburger Abendblatt/Alster Klinik)