Drogengewalt in Mexio gehört zum Alltag (© Susanne Schmich / PIXELIO)

Praxedis Guadalupe Guerrero (Mexiko) – Erst im Herbst 2010 wurde Marisol Valles García (20) zur Polizeichefin von Praxedis Guadalupe Guerrero befördert. Heute nach zahlreichen Morddrohungen will sie ihr Amt aufgeben und beantrag Asyl in den USA.

Die Stelle als Polizeichefin bekam die junge Kriminalistik-Studentin in der rund 10.000-Einwohner Grenzstadt nur, weil sie die Einzige war, die sich dafür beworben hatte.

Die Mutter eines Sohnes habe nach den Angaben eines Verwandten das Land nach dem sie Morddrohungen erhalten habe.

Die Kleinstadt, die direkt an der amerikanischen Grenze liegt, ist ein Umschlagsplatz für Drogen.

Dass diese Drohungen ernst genommen werden sollten, zeigte bereits die Tötung des ehemaligen Bürgermeisters und dessen Sohn von Praxedis Guadalupe Guerrero.

(Bild Zeitung)