München/Krailling – Im Fall der ermordeten Geschwister Chiara († 8 ) und Sharon († 11) haben die Ermittler bisher 40 Speicherproben von möglichen Verdächtigen genommen, um sie mit der fremden DNA, die am Tatort in der Wohnung in Krailling gefunden worden ist, zu vergleichen. Ob weitere, und wie viele Proben noch entnommen werden ist nicht bekannt. Auch ein Massengentest sei nicht geplant.

Immer noch kein Tatverdächtiger

Die zwei Schwestern waren in der Nacht zum Donnerstag in der eigenen Wohnung brutal ermordet worden. Die Mutter arbeite zu diesem Zeitpunkt nur wenige Meter weiter in der Kneipe ihres Lebensgefährten. Bei der Obduktion wurden an den Opfern „vielfältige Gewalteinwirkungen verschiedener Art“ festgestellt. Einen konkreten Tatverdächtigen gibt es, obwohl unter Hochdruck ermittelt wird, nicht. (Zeit online/SZ)