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Facebook: Auf Beleidigung folgt die Bestrafung
11. Okt
Frankreich (ntv) – Das Beleidigungen im Internet, in der vermeintlicher Anonymität, leichter über die Zunge bzw. die Tasten kommt, dürfte jeden von uns bekannt sein. Den Menschen am anderen Ende der Leitung sieht man nicht persönlich und empfängt so keine Emotionen auf die Beleidigungen. Da beleidigt man gerne mal die Staatsgewalt, denn man erwartet nicht, dass es Folgen haben könnte.
Doch genau so etwas ist einer 19-jährigen Facebook Userin zum Verhängnis geworden. Laut der französischen Sonntagszeitung Le Journal du Dimanche, verurteilte ein Gericht in Brest in der Bretagne die 19-Jährige wegen “öffentlicher Verunglimpfung eines Vertreters der Staatsmacht auf Facebook” zu drei Monaten Freiheitsstrafe und einer Geldstrafe von 750 €.
Grund für diese “öffentliche Verunglimpfung” soll ein Wutausbruch der Angeklagten sein, weil sie bei einer Polizeikontrolle mit zu viel Alkohol im Blut hinter dem Steuer erwischt wurde.
Wegen diverser Vorstrafen hatte die Staatsanwaltschaft sogar sechs Monate Gefängnis gefordert.
Gratis Wilkinson Rasierer über Facebook
02. Okt
Schon seit Mitte September 2010 sucht die Firma Wilkinson 500 Testblogger für den neuen Hydro 5 Rasierer. Jeder der einen Blog hat, kann einen Kommentar unter den Artikel “Wilkinson sucht 500 Testblogger für den revolutionären HYDRO 5!” schreiben und mit ein bisschen Glück gehört man zu den auserwählten Testbloggern.
Aber auch für Personen, die keinen eigenen Blog haben, gibt es nun die Möglichkeit den neuen Hydro 5 Rasierer von Wilkinson Sword zu testen.
Wie man teilnehmen kann: Ganz zeittypisch über die Social Community Facebook.
Er müsst einfach nur Mitglied in der Gruppe Wilkinson Hydro 5 werden bzw. gefällt mir klicken.
Ab Sonntag dem 03. Oktober 2010 um 19:00 Uhr sind weitere 250 Hydro 5 gratis Rasierer verfügbar.
Also einfach Sonntagabend die Gruppe besuchen und auf den Button “Gratis Hydro 5 sichern” klicken und schon seit ihr für einen gratis Rasierer zum Testen registriert.
Aber man muss schnell sein, denn die Gruppe hat schon mehr als 4.700 Mitglieder und ganz nach dem Motto “wer zu erst kommt, der malt zu erst“, werden nur die ersten 250 den gratis Rasierer erhalten.
Bild: Facebook
Lokaisten next level: mit neuem Design zum alten Glanz!?
30. Sep
München – Im Winter 2009 stellt sich die Community Lokalisten.de mit ihrem “neuen Design”, welches den Großteil der Mitglieder an Facebook erinnerte, ins Abseits. Als User hatte man das Gefühl, dass gefühlte 90 % aller Freunde auf einmal nur noch auf Facebook online waren.
Aber auch die Art, wie Werbung geschaltet wurde, war einfach nur störend. Es ist klar, dass ein kostenloses “Produkt” wie die Lokalisten sich nicht von Luft ernähren können, aber nervige Popups sind da der falsche Weg, um Geld zu generieren.
Die Nr. 1 Social Community Facebook zeigt es ganz klar: Weniger ist mehr!
Daher wirkte der Versuch auch eher verzweifelt, als man versuchte seine Besucher zu einer “virtuellen Schnitzeljagd” zu animieren, in der man kleine, ungebratene Schnitzel, anklicken musste und wer nach einem bestimmten Zeitraum am meisten Schnitzel “gejagt” hatte, der bekam ein iPad oder einen iPod Touch. Den ein oder anderem Apple-Freak scheint das gefallen zu haben, denn es gab tatsächlich Leute die Tausende von Schnitzel gefunden hatten.
Auch die Funktion “lokilevel” sorgt weniger für einen Besucheransturm, mehr steigerte sich die Abneigung, vor allem der schon langjährigen Lokalisten, die von Anfang an dabei waren.
Doch die Lokalisten wollten zurück in den hart umkämpften Social Network markt und kündigten vor Kurzem “das Nächste” Level an. Ein neues, viel übersichtlicheres Design und verbesserte Technik, sollte die Mitglieder wieder langfristig, an das grüne L binden. Aber der angekündigte Start am 27. September wurde erst einmal wegen technischen Problemen um 2 Tage verschoben.
Am Mittwoch (29. September 2010) war es dann soweit: Das neue Design ist endlich online.
Auf der Startseite ist der Login nun schöner und übersichtlicher gestaltet. Auch muss man, wenn man sich ausgeloggt hat, nicht erst wieder zur Startseite zurückzukehren, um sich anzumelden, sondern kann gleich das Login-Formular auf der Logout-Seite nutzen. Praktisch, wenn man automatisch ausgeloggt wurde und eigentlich noch Zeit auf Lokalisten.de verbringen wollte.
Das neue Design ist nicht wirklich besser als das Alte. Die komplette Navigation ist nun auf die Linke Sidebar verschoben worden. Allgemein wurde das Layout auch größer gemacht, um es benutzerfreundlich zu machen.
Die User-Meinungen dazu sind eher negativ bzw. neutral:
lol lokalisten kupfert jetzt schon SCHLECHT von facebook ab, wie traurig!!! wieso lässt man es nicht einfach oder man überlegt sich zumindest was eigenes… naja ich glaub das durch die ganze wechslerei viele leute verloren gehen.
hey ganz ehrlich wo ich mich angemeldet hab war das design am besten, dann kam son scheiß wie facebook nachmachen und jetzt das!!!!! ganz ehrlich ich finds scheiße sorry..man hat sich grad an das alte angewöhnt und jetzt sowas!!! und das profilbild ist end klein!!! ich meine was soll das ganze??erstmal macht facebook nach und dann macht ihr was voll outes ganz ehrlich…is echt kein wunder (wie viele gesagt haben) dass viele zu facebook wechseln un ich bin auch dort…EIN TIPP FÜRS LOKA-TEAM: machts so das es allen bequem ist und das nicht facebook und so nach!!!!!!!!!
Aber kurz gesagt – und das spiegelt auch die kollektive Meinung wieder: Finger weg vom Facebook-Klon, hin zum ersten Design, um wieder Individuallität zu schaffen. Als Facebook-Kopie kann man nicht gewinnen. Denn das Original hat über 500.000 Millionen Unterstützer, einen eigenen Kinofilm und viel mehr Kohle!
Zum Schluss noch etwas positives: die nervigen Popups und Schnitzel sind Geschichte! Jetzt wird wieder auf Google Adwords sowie unauffällige Sidebare Banner gesetzt und das schreckt schon einmal nicht mehr gleich ab, wenn man die Seite besucht.
Zita: Facebook Kommentare
Warum Lokalisten einfach nicht mehr beliebt ist
05. Sep
Im Jahre 2005 wurde eine Online-Community mit dem Namen Lokalisten(.de) gegründet. Ursprünglich soll Lokalisten von 5 Münchner Stunden gegründet worden sein. Jeder Account bekommt in Loklalisten eine ID zugewiesen, die immer weiter nach oben geht, sprich die 5 niedrigen Accounts (1-5) müssten daher die Gründer sein: andy, Bazi, jogy, norbert und axl1. Nur falls jemand sehen will, wer für das grüne L überhaupt verantwortlich ist. Ganz nach dem Motto “meine, deine – unsere Freunde!”
Am Anfang hatten die Lokalisten einen extrem hohen Besucherzuwachs, vor allem von Usern aus München und Umgebung. In den besten Zeiten gab es über 3 Millionen aktive User. Damals war das Ganze noch wie ein exklusiver Club. Nur durch eine elektronische Einladung, von einem bereits registrierten Freund konnte man Mitglied werden.
Zuerst wurde versucht das bisher kostenlose Projekt mit dem Verkauf von T-Shirts am Leben zu halten, aber da extrem hohe Serverkosten anfielen, weil zeitweise bis zu 50.000 Mitglieder gleichzeitig online waren, fand man auch auf Lokalisten.de bald Werbung. Was in dezenter Form z. B. mit Googl Adwords oder Mirago sicherlich sehr gut möglich gewesen wäre. Aber leider wurde schon bald auf nervig blinkende Banner gesetzt.
Schon im Jahre 2006 verkauft man 30 % an die ProSiebenSat.1 Media. Mit dieser Beteiligung ist meiner Meinung nach das Grab für Lokalisten gebuddelt worden. Denn schnell wurden, um mehr Besucher zu generieren, die online Pforten für jedermann geöffnet. Somit war der Reiz einer exklusiven Community schon einmal hinweg. Viele Spam und Fake Accounts nervten die User.
Ende Mai 2008, also genau drei Jahre nach der Gründung im Jahre 2005, übernahm die rote Sieben (ProSiebenSat.1 Media) weitere 60 Prozent. Angeblich sollen die Gründer dafür 20 – 30 Millionen € erhalten haben. Sicherlich keine schlechte Bezahlung für 3 Jahre Arbeit. Auch wenn sie damit das Ruder aus ihrer Hand geben mussten.
An dieser Stelle hätte Lokalisten interessant bleiben können, aber auf einmal wurden große Teile des Layouts durch Banner und Werbevideos verdeckt, gegen die die Mitgliederschaft sturm lief.
Noch schlimmer war das “neue Layout”, welches stark an eine billige Facebookkopie erinnerte und das spiegelte sich auch in den Usermeldungen wieder.
Damit war es endgültig vorbei mit dem grünen L. Ich bin selbst Lokalist und mittlerweile schaue ich nur noch sehr selten vorbei, doch wenn ich einmal da bin, ist von meinen Freunden niemand online. Daraus ist zu schließen, dass die Leute massenweise nach Facebook abhauen, denn warum soll man sich mit der Kopie zufriedengeben, wenn das Original 1.000x besser ist? Man sagt nicht umsonst, was bei manch einer Social Community “neu” ist, ist wiederum bei Facebook drei Jahre alt.
Auch die vergeblichen Versuche von Lokalisten mit einer virtuellen Schnitzeljagd ihre Besucher bei Laune zu halten, scheiterte. Viele waren von davon nur genervt, denn es tauchten überall hässliche, kleine Schnitzel auf, die man anklicken konnte, wer nach einem bestimmten Zeitraum am meisten Schnitzel gesammelt hatte, konnte ein iPad gewinnen.
Nun versucht man die Besucher mit “Leveln” für ihre Aktivität zu belohnen. Wer oft auf Lokalisten aktiv ist, erreicht schnell ein hohes Level, für jedes Level werden einem Coins gutgeschrieben, mit dem man virtuelle Geschenke kaufen kann. Relativ sinnlos.
Und auch im Thema Werbung haben sich die grünen Engel im Ton vergriffen, denn wie man an Facebook sehen kann, ist weniger nun mal mehr. Denn wer sich ausloggt, der bekommt als Dankeschön ein oder zwei Popups mit Werbung.
Schwach ist auch, wie auf die Wünsche und Bitten der User reagiert wurde, z. B. braucht es Ewigkeiten eine simple Benachrichtigung für neue Kommentare zu implementieren.
Durch derartiges Verhalten schiebt sich Lokalisten immer mehr ins Abseits und wird den Kampf um User gegen Facebook & Co. sicherlich verlieren. Für persönlich ist die Sache Lokalisten gelaufen, ich bin nun nur noch auf Facebook online, auch wenn die mit ihrem Datenschutz fraglich sind, aber wenn Leute meine Daten bekommen, dann soll es wenigstens Spaß machen
Was haltet ihr von Lokalisten? Oder kennt ihr überhaupt Lokalisten?
Bildquelle: Lokalisten.de
Facebook kostenlos für das Mobiltelefon
01. Sep
Schon oft hat man Meldungen wie “Facebook kostenlos auch ohne Flat” oder “Gratis Flat für Facebook” auf unseriösen Seiten lesen können, denn derartige Möglichkeiten gab es legal und wirklich ohne Kosten in Deutschland nicht.
Daher war ich auch von der Meldung “Kostenloser Facebook-Zugriff: E-Plus führt Sparversion ein” im BasicThinking Blog total überrascht. Denn wie man da lesen kann, gibt es ab sofort für alle Marken des E-Plus Netzes (Base, E-Plus, Simyo…) eine kostenlose, aber dafür abgespeckte, online Version von Facebook für das Handy.
Das Ganze ist übrigens keine Fake-Meldung! Nicht nur weil BasicThinking für Seriosität steht, sondern weil E-Plus eigens dafür eine Pressemeldung (PDF) publiziert hat.
Darin heißt es:
- E-Plus-Gruppe erster deutscher Mobilfunkpartner bei 0.facebook.com
- 0.facebook.com ist kompakt und besonders schnell
- Kostenfreie Nutzung für Kunden der Marken und Partner im E-Plus Netz
[...]
1_Die E-Plus-Gruppe bietet ihren Kunden einen kostenlosen Zugang zu dem 0.facebook.com-Service. Es fallen keine Kosten für die Datenübertragung über den E-Plus WAP APN sowie EPlusInternet APN innerhalb von 0.facebook.com an.
Ab heute kann also jeder der ein internetfähiges Mobiltelefon (z. B. iPhone, HTC etc.) besitzt, kostenlos auf Facebook über die URL 0.facebook.com zugreifen.
Man kann aber auch einfach eine kostenlos SMS mit facebook an die 4263 schicken und dann erhält man den Link per SMS.
Natürlich gibt es hier auch einen kleinen Haken: Das Angebot ist zwar wirklich umsonst, aber man bekommt nur eine abgespeckte Version zu sehen. Es werden keine Bilder angezeigt, sondern nur Texte.
Der Zugriff auf Fotos bzw. Videos ist zwar möglich, aber hierbei entstehen Kosten, doch man erhält davor eine Warnung, dass das kostenlose Angebot dafür nicht gilt.
Weitere Informationen dazu findet ihr auch im offiziellen Base Blog.
Was haltet ihr davon? Werde ihr das E-Plus Angebot nutzen? Oder zahlt ihr lieber für eine richtige Version?
Facebook: Der Film
23. Jul
Früher wusste jeder, wer Michael Schumacher ist. Heute weiß jedes Kind was Facebook ist. Und mittlerweile wurde die Mitgliederzahl von einer halbe Milliarden geknackt.
Nun wird es den ersten Kinofilm über eine Social Community geben. Der Autor Aaron Sorkin und der Regisseur David Fincher stellen unter dem Titel “The Social Network” die Erfolgsgeschichte des Facebook Gründers Mark Zuckerberg dar.
Laut Bild online soll das Budget ca. 47 Millionen US-Dollar betragen.
Inhaltlicher Ablauf: Kurz nach der Gründung wird Mark Zuckerberg von einem Studienkollegen sowie Mitgründer verklagt, weil er einen mündlichen Vertrag bezüglich des Programmcodes von Facebook gebrochen haben soll.
Zuckerberg soll übrigens nicht sonderlich erfreut über den Streifen gewesen sein, da der Film eher übertreibe als der Realität entspreche.
Was haltet ihr davon? Wird es ein riesen Flop oder ein Kassenschlager?
Facebook übernimmt Start-up und schließt es gleich wieder
27. Mai
(golem) Der Social Community Riese Facebook hat mal wieder “zugeschlagen”. Diesmal wurde das noch kleine Start-up Unternehmen “Sharegrove“, welches sich auf den privaten Datenaustausch über Facebook Connect spezialisiert hatte, aufgekauft.
Das Interessante daran ist aber, dass Facebook wohl eher Interesse an den Entwicklern, als an dem Unternehmen zu haben scheint. Wie es aus einem Zitat von Sharegrove ersichtlich wird: “Wir sind froh, bekannt geben zu können, dass wir mit Facebook eine Vereinbarung zur Übernahme unserer Unternehmenswerte erzielt haben. Wir werden Teil des Facebook-Entwicklerteams.”
Mit der Hilfe von Sharegrove wird es Nutzergruppen ermöglicht, untereinander zu kommunizieren. Es können zwischen allen Teilnehmern Bilder, Links, Texte etc. ausgetauscht werden. Das ist aber nicht das erste Mal, dass Facebook ein Unternehmen schluckte, schon der Foto-Sharingdienst Divvyshot oder Octazen Solutions, wurden übernommen.
Zum 01. Juni 2010 soll der Service komplett eingestellt werden und aktuell sollen auch keine Anmeldungen mehr möglich sein.
Über den gezahlten Preis ist leider nichts bekannt, aber ich denke er war überzeugend genug.





