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Fernsehen
“Traumfrau gesucht” auf RTL2 – nicht alles ist gespielt
01. Feb
Dachau – Die Doku-Soap “Traumfrau gesucht – Das Geschäft mit der Liebe” sorgt vor allem im Internet für Spot über die Hauptdarsteller. In dem Format, das jeden Montag um 21:15 Uhr auf RTL 2 ausgestrahlt wird, versuchen Männer, die seit Jahren vergeblich den richtigen Partner suchen ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen und die Traumfrau im Ausland zu finden. Die vier Männer (Elvis, Walther, Manfred und Karsten) begeben sich auf eine weite Reise nach Russland, Rumänien und Ukraine. Schnell stellen die Singles aber fest, dass man auch in Osteuropa nicht gerade auf sie gewartet hat. Vor allem die skurrilen Charakter mancher der Darsteller regen eher zum Fremdschämen als zu Romantik an. Und auch die Frauen lehnen weitere Treffen meistens gleich wieder ab.
Aber wie der Name “Doku-Soap” schon verlauten lässt, handelt es sich bei dem Format “Traumfrau gesucht” um so genannte “Scripted Reality”. Einfach übersetzt wird hier die Realität nach einem Drehbuch nachgespielt und von Darstellern inszeniert.
Also alles nur ein Fake? Nein nicht ganz, denn mit ein bisschen Suchen im Internet stößt man auf die Spuren der Darsteller.
Einer der Hauptdarsteller Manfred (42) ist laut der RTL2 Webseite aus Dachau in Bayern und Inhaber einer Versicherungsagentur. Mit einem schnittigen Sportwagen fährt er in der ersten Folge vor und präsentiert sein Unternehmen.
Aber ist das nur ein armer Statist einer Sendung? Auch wieder falsch, denn die Versicherungsagentur gibt es wirklich und trägt den klangvollen Namen “Versicherungs-Vergleichs-Service Nemany Versicherungsmakler GmbH“. Und gleich auf der Startseite ist Manfred zusammen mit seinen Mitarbeitern und dem Gebäude aus der Sendung zu sehen.
Warum ein erfolgreicher Unternehmer aus der Nähe von München in einem derartigen Format mitspielt, bleibt unbeantwortet. Aber wer wissen möchte, ob Manfred & Co. doch noch ihre Traumfrauen finden, der sollte am kommenden Montagabend wieder gegen 21:15 Uhr vor dem heimischen Fernseher hocken und RTL2 einschalten.
Was haltet ihr von dem Format “Traumfrau gesucht” auf RTL2? Totaler Schwachsinn oder eine lustige Sendung in der Primetime? Schreibt eure Meinung doch bitte in den Kommentaren
Das neue Gesicht von Wetten dass..?
20. Jun
“Als ich festgestellt habe, dass ein Mensch zu Schaden gekommen ist, der ein Leben lang gezeichnet ist, habe ich mich gefragt, ob ich weitermachen kann. Ich habe die Frage mit Nein beantwortet.” So Thomas Gottschalk vor der Mallorcashow – zurückblickend auf den schweren Unfall von Samuel Koch gegenüber der SZ. Trotzdem wird es mit Wetten dass..? weitergehen, nur ohne Gottschalk.
Im Herbst folgen noch drei Shows mit der Moderatorenlegende. Danach heißt es erst einmal Sendepause für Wetten dass..?, bis Mitte 2012 mit dem neuen Gesicht. Mit dem Unbekannten sollen auch ein paar Veränderungen in die Show mit einfließen, denn dem ZDF sei “[..]das Auf-der-Couch-sitzen und Ein-paar-Sätze-sagen.“(Thomas Bellut) zu wenig.
Doch wer wird der Nachfolger Gottschalks sein? Das weiß das ZDF auch noch nicht. Allerdings stehen zwei Kandidaten im Visier des künftigen ZDF-Intendanten Thomas Bellut: Jörg Pilawa und Hape Kerkeling. Beide haben gute Chancen in die Fußstapfen vom König der Wetten zu treten. Pilawa ist jetzt schon ein sehr erfolgreicher Moderator beim ZDF und Kerkeling überzeugt mit seiner Beliebtheit im Volk. Wer es letztendlich wird, werden wir allerdings erst im Herbst erfahren.
Das bedeutet aber nicht, dass unser Goldbär komplett aus der Fernsehwelt verschwindet. Thomas Bellut würde sich wünschen “[...] dass er bei uns eine wöchentliche Late-Night-Show moderiert” (SZ). Es könnte aber auch durch aus möglich sein, das er ab nächstem Jahr in einer Vorabendshow im Ersten täglich zu sehen sein wird. Wo er letzten endlich zu sehen sein wird, entscheidet der TV-Star allerdings erst im August.
(SZ)
Kino.to – Was passiert jetzt mit den Zuschauern?
12. Jun
Nach der Abschaltung der Streaming-Seite Kino.to, 13 Festnahmen und DDOS-Attacken auf die GVU Homepage (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V.), geht es jetzt möglicherweise den Konsumenten der illegalen Filme-Webseite an den Kragen. Jedenfalls nach dem Willen der GVU.
Im offiziellen Weblog kündigten Dr. Matthias Leonardy (GVU-Geschäftsführer) und Christine Ehlers (Sprecherin von GVU) in einem Artikel an, dass nach den ausgeführten Aussagen die “Nutzung von illegalgen Streams über Portale, wie kino.to, somit strafbar” sei.
Die Internetgemeinde sowie Juristen streiten im Moment darüber, ob das reine Ansehen von Filmen und Serien auf derartigen Streaming-Seiten strafbar sei. Denn die einen sagen, dass man durch das Ansehen keine Urheberrechtsverletgzung begeht. Hingegen die anderen meinen, dass beim Wiedergeben im Browser eine Kopie im Zwischenspeicher des Computers angelegt wird. Somit hätte man den Film illegal auf seinen Rechner heruntergeladen.
Neben einer ausführlichen Beurteilung der rechtlichen Lage durch Paragraphen, finden sich in dem GVU-Artikel auch noch eine leichverständliche Erläuterung zu zivilrechtlichen sowie strafrechtlichen Konsequenten.
Zivilrecht
Die zivilrechtlichen Vorschriften des Urheberrechts ermöglichen den Rechteinhabern ein Vorgehen gegen Verletzungen ihrer geschützten Rechte. Das Interesse der Rechteinhaber konzentriert sich insbesondere auf auf Unterlassung und Schadensersatz [...]
Strafrecht
Die strafrechtlichen Vorschriften des Urheberrechts ermöglichen den Strafverfolgungsbehörden ein Vorgehen gegen Urheberrechtsverletzer. Bestraft wird danach die unerlaubte Verwertung von geistigem Eigentum, wie unerlaubtes Kopieren, unerlaubtes Weitergeben oder unerlaubtes Verkaufen von Kopien. Dabei ist allein schon der Versuch strafbar. [...]
Nur selbst, wenn rechtlich eine Schuld durch den einfachen Konsum festgestellt werden könnte, so bleibt die Frage, ob die täglichen Besucher von Kino.to tatsächlich bestraft werden würde, denn das wären Millionen von Menschen hauptsächlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Also dürfen wir gespannt bleiben, was die Auflösung von Kino.to noch für Folgen haben wird.
Hat der Cyber-Krieg nun rund um kino.to begonnen?!
09. Jun
LEIPZIG – Heute berichtete jeder darüber: Kino.to wurde vom Netz genommen und mind. 13 Personen festgenommen. Ein Verdächtiger soll noch auf der Flucht sein. (Newsdash berichtete).

Aber dass die Reaktion von über 4 Millionen Besuchern, die täglich das Streaming-Portal für Filme und Serien besucht haben, hat scheinbar nicht lange auf sich warten lassen. Während die Beamten noch damit beschäftig sind die beschlagnahmten Beweismittel auszuwerten. So ist der Auslöser für die Abschaltung der Seite und die Festnahmen, die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V. (GVU), scheinbar Opfer einer DDOS-Attacke geworden. Denn der Server von gvu.de ist seit mehreren Stunden nicht mehr erreichbar, genauso wie kino.to. Doch hierfür ist die Kriminalpolizei verantwortlich (siehe Screenshot).
Es ist davon auszugehen, dass Anhänger oder Sympathisanten der illegalen Film-Plattform den Angriff auf die GuV Webseite zu verantworten haben. Der Firmenblog ist übrigens von der Attacke nicht betroffen und hat heute bereits in einer Pressemeldung stolz ihren Erfolg im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen erklärt. [zur Pressemeldung]
Dr. Matthias Leonardy (Geschäftsführer der GVU) zeigt sich indessen im Hauseigenen Weblog beeindruckt von dem Einsatz der der Integrierten Ermittlungseinheit Sachsen (INES):
Wir sind beeindruckt, mit welchem personellen Einsatz, und mit welcher Effizienz und Sachkenntnis die INES ihre bisherigen Ermittlungen in dem Verfahrenskomplex kino.to durchgeführt und zügig in diese umfassende Durchsuchungsaktion einmünden lassen konnte. Gerade den extrem verflochtenen Strukturen solch professioneller digitaler Hehler wie den Betreibern des „Systems kino.to“ kann nur eine fachlich gut aufgestellte und dem entsprechend personell und technisch ausgestattete Ermittlungseinheit wie die INES wirkungsvoll entgegentreten [...]
Facebook war diesmal übrigens schneller als manche Redaktion der Printmedien. Schon bevor die eine oder andere Zeitung einen Artikel in ihrer online Ausgabe veröffentlicht hatte, gingen die Meldungen (R.I.P. Kino.to, Ihr Schweine gebt uns Kino.to zurück, Muss ich jetzt wieder ins Kino gehen?…) bereits über die Pinnwände der Freunde und Freundesfreunde. (BasicThinking/Jürgen Vielmeier)
kino.to abgeschaltet – über ein Dutzend Festnahmen
08. Jun
LEIPZIG – Vor allem der jüngeren Generation dürfte der Begriff Kino.to ein gänger Begriff und vor allem eine kostenlose Alternative zum Kino zu sein. Aber die rund 4 Millionen Besucher schauen nun in die Röhre, denn die Polizei sperrt das Kino-Portal.
Somit ist das größte illegale Portal für Filme und Serien in Deutschland zerstört. Um 9 Uhr früh am Mittwoch (08. Juni 2011) schlugen die Sonderermittlungseinheit INES (Integrierte Ermittlungseinheit Sachsen) zu. Mit der Unterstützung durch Staatsanwälten und IT-Experten wurden 20 Wohnungen sowie Geschäftsräume in Leipzig, Nürnberg, Bremen, Hamburg, Minden, Zwickau und auch in der Landeshauptstadt Berlin durchsucht. Des Weiteren soll es Hausdurchsuchungen in den Nachbarländern Frankreich und Spanien gegeben haben.
Als Kopf der Bande gilt laut Bild Informationen Dirk B., der eigentlich Chef einer Firma der Medienbranche ist. Seine Wohnung in der Richard-Wagner-Straße in Leipzig nahm die Polizei komplett auseinander. Man kann gespannt bleiben, was die Ermittler dort gefunden haben. Doch die Betreiber hat kino.to nicht aus reiner Nächstenliebe gegen über ihren Besucher betrieben, sondern hier ging es um Gewinne in Millionenhöhe. Wer die Seite schon einmal besucht hat, dem vielen die Werbeanzeigen von Pornos, Computergames und anderer dubioser Anbietern auf.
Ein weiter er Hintermann der Filmbörse wurde am Flughafen von Palma de Mallorca festgenommen. Gegenüber der Bild Zeitung bestätigte der Dresdner Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein, dass umfangreiches Beweismaterial gesichert worden ist: “Gegen die Beschuldigten wird wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerblichen Begehung von Urheberrechtsverletzungen ermittelt.”
Auslöser für den Schlag gegen das illegale Netzwerk war die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GUV).
Die Seite ist somit vom Netz genommen. Bis vor Kurzem hatte die Kriminalpolizei folgende Meldung auf Kino.to publiziert:
Die Domain zur vor Ihnen ausgewählten Webseite wurde wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur gewerbsmäßigen Begehung von Urheberrechtsverletzungen geschlossen.
Mehrere Betreiber von KINO.TO wurden festgenommen.
Internetnutzer, die widerrechtlich Raubkopien von Filmwerken hergestellt oder vertrieben haben, müssen mit einer strafrechtlichen Verfolgung rechnen.
Mittlerweile wird aber nicht einmal mehr diese Meldung, sondern nur noch “502 Bad Gateway” angezeigt. Sprich der Server ist nicht mehr erreichbar.
Interessante Kommentare zum Thema “Kino.to” findet ihr im Artikel “Razzia gegen Kino.to: Streaming-Seite wohl ein- für allemal dichtgemacht” auf BasicThinking.
Wer oder was ist überhaupt Kino.to?!
Die mittlerweile komplett abgeschaltete Streaming-Seite bietete noch bis vor Kurzen Besuchern die Möglichkeit sich Kinofilme, Serien und Dokumentationen kostenlos in diversen Sprachen und sogar mit Untertitel anzuschauen. Natürlich ohne Einverständnis des Rechteinhabers bzw. Urheber. Angeblich soll Kino.to – im Gegensatz zur Konkurrenz – keine pornografischen Inhalte publiziert haben. Lange wurden die Seiteninhaber im Ausland vermutet, aber wie sich heute rausstellte, lebten die Drahtzieher mitten in Deutschland.
Save.TV: Werbefreies Fernsehen und tolle Preise gewinnen
12. Apr
Ostern rückt immer näher, und damit nicht nur der Osterhase nette Geschenke bringt, sondern auch der Postbote, veranstaltet Save.TV ein super Gewinnspiel mit Preisen im Gesamtwert von über 6.000 €.
Abzuräumen gibt es unter anderem für die Spieleverrückten unter euch 5x eine PlayStation 3 (Slim 320 GB), für alle Apple Fans 5x “Apple TV” oder für das perfekte Heimkino-Feeling 5x Samsung Full HD LED-Backlight-Fernseher und noch vieles mehr.
Save.TV – Fernsehen ohne Werbung
Mittlerweile gibt es nervige Werbeeinblendungen nicht nur bei den privaten, sondern auch bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern wie ARD oder ZDF.
Aber das muss nicht sein!
Denn mit Save.TV, dem größten Online-Videorekorder der Welt, könnt ihr das komplette Fernsehprogramm der deutschen TV-Sender bequem vom Computer aus aufnehmen und werbefrei ansehen. Dadurch ist man nicht mehr an das tägliche Fernsehprogramm gebunden.
Die Vorteile sind klar ersichtlich:
- Es stehen 45 öffentliche sowie private Sender zur Verfügung.
- Die Lieblingssendungen/-filme können per Mausklick aufgenommen und immer wieder angeschaut werden.
- Ein erfahrenes und hilfsbereites Support-Team sowie Qualität werden großgeschrieben.
- Und dank mobilem Internet ist eine hohe Flexibilität gegeben – streamen und downloaden von Sendungen auf das eigene Smartphone inklusive.
Save.TV kann 14 Tage kostenlos getestet werden, muss dann aber auch wieder gekündigt werden, wenn man das Angebot nicht kostenpflichtig nutzen will.
Wie kann ich bei der Save.TV-Osterralley gewinnen?
Um einen der tollen Sachpreise gewinnen zu können, müsst ihr euch lediglich mit eurer E-Mail-Adresse registrieren und könnt‘ dann auf virtuelle Eiersuche gehen. Hierfür müssen 4 Fragen richtig beantwortet werden. Die Antworten dazu sind im Save.TV – TV-Programm versteckt und können über die Volltextsuche gefunden werden. Und mit ein bisschen Glück gehört ihr schon bald zu den Gewinnern.
Shortnews: ZDF droht Millionen-Klage
19. Mrz
Die Amitelo AG, die ihren Hauptsitz in der Schweiz hat, strebt eine Millionen-Klage gegen den deutschen Sender ZDF mit einer Forderung in Millionenhöhe an. Ein Bericht der Sendung “Frontal 21″ aus dem Frühling 2007 über angebliche Scheinstrukturen des Unternehmens, sollen die Aktien irreparabel geschädigt haben. Von über 60 % Wertverlust ist die Rede. Laut der Klageschrift soll die Summe 133 Millionen Euro betragen. Gegenüber der Bild Zeitung zeigte sich der ZDF-Sprecher Walter Kehr siegessicher: „Unsere Anwälte arbeiten daran und können schon jetzt sagen, dass der Fall für uns weder der Sache noch der Rechtslage nach zu verlieren ist.“
Daniela Katzenberger sucht eine neue Freundin
12. Mrz
Daniela Katzenberger (24) sucht eine neue Freundin. Ist sie nun lesbisch geworden? Nein. Die Katzenberger sucht eine neue beste Freundin, die mit ihr durch die bunte Welt der Medien geht. Um genau zu sein eine weibliche Begleitung, die sie bei Werbedrehs und ihrer eigenen Sendungen auf VOX “Natürlich blond” begleitet.
„Keine Sorge, ich bin nicht lesbisch geworden. Ich brauche einfach ’ne Partnerin, die mich ein bisschen unterstützt“ so die Kult-Blondine gegenüber der Bild Zeitung.
Die neue Busen-Freundin will sie mit der Hilfe der Bild Zeitung finden.
Wer weiblich und zwischen 18 und 35 Jahren ist, kann sich als die Neue an Katzenbergers Seite bis zum 22. März 2011 bewerben. Ein kurzer Lebenslauf sowie ein Lichtbild sind erwünscht. Ach ja, eine Kopie von sich sucht die Café-Besitzerin nicht, sie sollte lieber cool sein.
(Bild Zeitung)
Tatort Internet: Caritas-Mitarbeiter nach Sendung entlassen und mittlerweile verschwunden
16. Okt
World Wide Web – Die Medien werden gerne als 4. Gewalt, neben Legislative (Gesetzgebung), Exekutive (Vollziehung) und Judikative (Rechtsprechung), gesehen. In RTL2-Sendung “Tatort Internet – Schütz endlich unsere Kinder” wurde das nun wieder unter Beweis gestellt.
Der 61-jährige Leiter eines katholischen Kinderdorfes in Bayern ist aufgrund der Ermittlungen von dem Reporter-Team, das von Stephanie zu Guttenberg (Ehefrau des Verteidigungsministers) und Udo Nagel (Ex-Innensenator Hamburgs) unterstützt wird, von seinen Aufgaben suspendiert sowie gekündigt worden.
Der Pädophile wollte sich, wie in der ersten Sendung von “Tatort Internet” zu sehen war, mit der “13-jährigen Leila” - einer volljährigen Schauspielerin, mit kindlichem Aussehen – in ihrer elterlichen Wohnung treffen und die Nacht mit dem vermeintlich minderjährigen Mädchen verbringen.
Über einen Chat machte sich der 61-Jährige mit vielen Schmeicheleien und sexuellen Absichten an “Leila” heran und überredete sie zu einem Treffen. Doch bei dem Treffen wurde er von dem Team “Tatort Internet” überrascht und zur Rede gestellt. In dem Gespräch gestand er, Leiter eines christlichen Kinderdorfes zu sein.
Roland Giegerich vom Trägerverein des Kinderdorfes, welches zu dem Caritasverband Würzburg gehört, äußerte sich gegen über der Bild Zeitung bestürzt: „Wir waren schockiert“. Weiter sagt er: “Wir haben über viele Jahre vertrauensvoll mit Herrn K. zusammengearbeitet.”
Mittlerweile ist der 61-Jährige verschwunden oder möglicherweise untergetaucht. Der Trägerverein gab laut rp-online eine Vermisstenanzeige auf.
Doch der Privatsender wird für sein vorgehen auch kritisiert, denn erst nach Ausstrahlung der Folge wurde das Kinderdorf sowie die Polizei über den ekelhaften Mann informiert.
Ob es in dem Kinderheim zu sexuellen Übergriffen auf Kinder kam, ist noch nicht geklärt. Entsprechende Ermittlungen sind eingeleitet worden.
Mit dieser Sendereihe möchten Stephanie zu Guttenberg (33) und Udo Nagel (59) auf sexuellen Missbrauch von Kindern aufmerksam machen und zeigen, wie schamlos Pädophile die angebliche Anonymität im Internet ausnutzen.
Die Nächte Sendung läuft am 18. Oktober 2010 um 21:15 Uhr auf RTL 2.
BKA: Suche nach perversem Kinderschänder hatte Erfolg
18. Sep
Vor zwei Tagen wurde in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ das Gesicht eines, da noch unbekannten, Mannes gezeigt, der auf Bildmaterial von Kinderpornografie zu sehen ist. Schnell ging es durch die Medien: Ob Fernsehen, Newsseiten oder Blogs alle “jagten” den Kinderschänder.
Millionen von Menschen sahen das Gesicht des Mannes. Und schon schnell konnte ein Fahndungserfolg präsentiert werden: Bei dem Täter handelt es sich um einen 27 Jahre alten Mann, der aus Bad Oeynhausen (NRW) -so berichtet die Bild Zeitung.
Welcher Hinweis nun schlussendlich zur Ergreifung des Täters geführt hatte, ist laut Medienberichten noch unklar.
Der schnelle Fahndungserfolg war extrem wichtig, so die Ermittler, da vermutet wurde, dass die beiden Mädchen, die auf den Fotos zu sehen waren, dem Kinderschänder immer noch ausgeliefert sind.
Der widerliche Vergewaltiger fühlte sich scheinbar, sicher denn auf den von ihm verbreiten Fotos, sind nicht nur seine Opfer, sondern auch er selbst sowie seine Wohnung sehr gut zu erkennen.
Dem dicken Mann wird schwer Missbrauch von Kindern und die Publizierung von Kinderpornografie vorgeworfen.
Am Samstag soll er dem Haftrichter vorgeführt werden.
Bild: BKA

