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Krieg
Gaddafis letzten Hochburgen geht es an den Kragen
09. Sep
Libyen – Die letzten Hochburgen, in denen sich die Schergen von Muammar al Gaddafi verschanzt hatten, stehen nun unter dem Beschuss der Rebellen. Sowohl in der Stadt Bani Walid als auch in Syrte habe es heftige Feuergefechte gegeben. Vom Ex-Diktator fehlt immer noch jede Spur.
Nach Medienberichten, soll es nun den letzten Hochburgen des Ex-Diktators an den Kragen gehen. Die Rebellen seien bis auf zwei Kilometer an die Stadt Bali Walid herangekommen, haben dort aber mit starken Widerstand zu kämpfen. Die Gaddafi-Getreuen haben sich verschanzt und setzen Scharfschützen ein, zusätzlich sollen Raketen aus der Stadt Richtung Rebellen abgeschossen worden.
Aber auch auf den Geburtsort von Gaddafi Syrte, im Norden des Landes, wurde mit der Unterstützung durch Luftangriffe der NATO-Truppen der Vormarsch begonnen. Die belagerten Städte hatten ein Ultimatum zum Aufgeben verstreichen lassen. (tagesschau)
Libyens Ex-Diktator immer noch nicht gefasst
08. Sep
Seit Längerem schon gibt es keinen Informationen mehr über den Aufenthaltsort des Despoten Muammar al-Gaddafi. In den Medien kursieren immer wieder unbestätigte Meldungen, wo sich der Ex-Diktator aufhalten soll. Nun meldete er sich erneut mit einer Audio-Botschaft an seine Feinde und Verbündete.
Laut der Süddeutschen Zeitung, soll in seiner Botschaft, die vom syrischen Fernsehsender Arrai TV veröffentlichtet worden ist, Gaddafi wiedersprochen haben, dass er sich in das lybische Nachbarland Niger abgesetzt habe. Er wirft seinen Feinden vor, dass sie versuchen ihn psychologisch zu zermürben und Lügen verbreiten. Zusätzlich ruft er zu neuer Entschlossenheit auf und kündigt an, dass seine Söldner bis zum Ende kämpfen und die “Nato besiegen” werden.
Weiter berichtet die Süddeutsche Zeitung, dass es zwar tatsächlich einen libyschen Militärkonvoi in die nigrischen Hauptstadt Niamy gegeben habe, aber keiner des Gaddafi-Clans soll einer der Insassen gewesen sein. Hingegen sollen so der ehemalige Sicherheitschef von Gaddafi Abdallah Mansur und ein ranghohes Mitglied des Geheimdienstes aus Libyen geflohen sein.
Wo Gadafi sich nun aufhält ist immer noch unklar, also geht das Katz- und Mausspiel wieder weiter.
Muammar al-Gaddafi greift verstärkt die Zivilbevölkerung an
23. Mrz
Lybien – Die internationalen Streitkräfte verstärken nun ihre Angriffe auf die Schergen von Muammar al-Gaddafi außerhalb der Städte Adschdabija sowie Misurata. Gaddaffi lässt sich davon nicht beirren und hat die Angriffe auf Zivilisten verstärkt, um die Rebellen zu schwächen.
“Als ein Ergebnis setzen wir Gaddafis Kräfte unter Druck, die diese Zivilisten angreifen.”
So zitiert Web.de den US-Konteradmiral Gerard Hueber.
Übereinstimmende Medienberichte zeugen davon, dass Gaddafis Luftwaffe nicht mehr kampffähig sei.
Gaddafi-Truppen wollen Bengasi einnehmen
15. Mrz
Der schnelle Vorstoß der Rebellen wird durch die, vergleichsweise hochgerüsteten, Truppen von Muammar el Gaddafis immer mehr gestoppt. Nun sollen die Truppen des Diktators sogar den Marsch auf den Rebellenhochburg Bengasi vorzubereiten.
Unter dem Vorwand der “humanitären” Hilfe, so eine Ankündigung im Fernsehen, sollen die Truppen Bengasi einnehmen und dort die Einwohner schützen. Weiter heißt es, dass die Armee keine Rache nehmen werde – das die Truppen freundlich mit der Zivilbevölkerung umgehen werden, ist aber eher unwahrscheinlich, denn Gaddafis Schergen bestehen zum Großteil aus bezahlten Söldnern.
Der Krieg stürzt das Land ins Chaos
Die Meldungen aus Libyen widersprechen sich stetig – es herrscht viel Chaos und es lässt sich kaum eine glaubhafte Quelle geben.
Aber wie mehrere Medien berichten, soll Ajdabiya, die als strategisch wichtiger Punkt gilt, von den Regierungstruppen wieder zurückerobert worden sein. Auch vor dem Einsatz von Kampfjets schreckt Gaddafi nicht zurück und bombardiert die Zivilbevölkerung.
Sollte die Rebellen vollständig aus Ajdabiya vertrieben sein, wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis die Regierungstruppen die Hafenstadt Begasi, die die Hochburg der Rebellen ist, einnehmen.
Kommt bald Hilfe aus Amerika und Europa?
Aktuelle beraten unter anderem die Arabische Liga sowie die USA und Frankreich über konkrete Schritte um die Opposition, zu unterstützen. Von Waffenlieferungen und einer Flugverbotszone ist die Rede. (zeit/focus online)
Junge Polizeichefin flieht aus Mexiko
05. Mrz
Praxedis Guadalupe Guerrero (Mexiko) – Erst im Herbst 2010 wurde Marisol Valles García (20) zur Polizeichefin von Praxedis Guadalupe Guerrero befördert. Heute nach zahlreichen Morddrohungen will sie ihr Amt aufgeben und beantrag Asyl in den USA.
Die Stelle als Polizeichefin bekam die junge Kriminalistik-Studentin in der rund 10.000-Einwohner Grenzstadt nur, weil sie die Einzige war, die sich dafür beworben hatte.
Die Mutter eines Sohnes habe nach den Angaben eines Verwandten das Land nach dem sie Morddrohungen erhalten habe.
Die Kleinstadt, die direkt an der amerikanischen Grenze liegt, ist ein Umschlagsplatz für Drogen.
Dass diese Drohungen ernst genommen werden sollten, zeigte bereits die Tötung des ehemaligen Bürgermeisters und dessen Sohn von Praxedis Guadalupe Guerrero.
(Bild Zeitung)
Konfrontation im Gelben Meer: Nordkorea gegen den Süden
24. Nov
Korea – Immer wieder ist es seit dem Ende des Koreakriegs 1953 zu Spannungen zwischen dem geteilten Land gekommen. Aber nun scheint die Lage wieder zu eskalieren.
Nordkorea soll mit Granaten die südkoreanische Insel Yeonpyeong beschossen haben. Bei den Angriffen sollen laut südkoreanischen Angaben zwei Soldaten aus den eigenen Reihen getötet und mindestens 15 verletzt worden sein.
“Eine nordkoreanische Artillerie-Einheit hat um 14.34 Uhr (Ortszeit, 6.34 Uhr MEZ) Schüsse zur Provokation abgefeuert, und die südkoreanischen Truppen haben zur Selbstverteidigung sofort zurückgeschossen“, ließ ein Sprecher des Verteidigungsministeriums Seoul verlauten.
Auch unter der zivilen Bevölkerung soll es durch den Angriff zu toten gekommen sein. Des Weiteren seien durch die Angriffe Dutzende Häuser beschädigt bzw. stört worden sein.
Vor Angst sind nun viele Inselbewohner auf der Flucht – viele retteten sich mit Booten in das offene Meer vor dem Bombenhagel.
“Sollte die südkoreanische Marionettengruppe es wagen, auch nur 0,0001 Millimeter in Nordkoreas Hoheitsgewässer vorzudringen, wird die revolutionäre Streitmacht nicht zögern, weiter gnadenlose militärische Gegenmaßnahmen zu ergreifen” heißt es in einer von den (staatlichen) nordkoreanischen Medien publizierten Veröffentlichung des Truppenkommandos, so die Süddeutsche Zeitung.
Laut der Zeit soll Nordkorea eine – für ihre Verhältnisse – große Armee von einer Millionen Soldaten besitzen. Hingegen besitzt Südkorea nur um die 670.000 Soldaten, aber da der Süden von der Militärgroßmacht USA mit der United States Forces Korea unterstützt wird, kommen noch einmal 40.000 US-Soldaten hinzu.
Südkoreas Soldaten befinden sich nun in höchster Alarmbereitschaft. Doch internationale Beobachter denken nicht, dass die Lage eskalieren wird.


