Dein Dashboard für News aus aller Welt!
Gewalt
Natascha Kampusch klagt ihre Eltern an
02. Mai
Wien – Natascha Kampusch (23) war als kleines Mädchen von einem fremden Mann verschleppt, acht Jahre lang eingesperrt und misshandelt worden. Nun erhebt sie schwere Vorwürfe gegen ihre Eltern.
“Beide meine Eltern waren bei meiner Geburt nicht bereit, die Verantwortung für eine Tochter zu übernehmen. Als Kind hatte ich oft den Eindruck, ich musste die Verantwortung für sie übernehmen.” So zitiert die Bild die italienische Zeitung Corriere della Sera. Ihrem Vater wirft sie sogar vor, dass er in einem “Entwicklungsstatium” stehen glieben ist, dass unter ihrem liege.
Natascha war als 10-jähriges Mädchen 1998 auf dem Weg zur Schule von Wolfgang Priklopil (44) entführt worden. Und über Jahre vom ihm sexuell missbraucht worden. Doch nach acht langen Jahren voller Schmerzen und Peinigung gelang ihr die Flucht. Priklopil nahm sich daraufhin das Leben und warf sich vor einem Zug. (Bild Zeitung)
Osama bin Laden ist tot – Fotos der Leichen aufgetaucht
02. Mai
Islamabad (Pakistan) – Die Nachricht, dass der Terrorchef Osama bin Laden von Spezialeinheiten der US-Armee umgebracht worden ist, schlug eine wie eine Bombe. Seine Leiche ist bereits auf offener See bestattet worden, da kein Land ihm eine letzte Ruhestätte gewähren wollte.
Wenige Stunden nach dem die Meldung sich auf dem Kurznachrichtendienst Twitter verbreitete, kursierten die ersten Fotos der angeblichen Leiche des Al Qaida Bosses im Netz. Das Weiße Haus bestätigte, dass es tatsächlich Fotos des ermordeten Bin Laden gebe. Darauf soll der Terrorist mit einer großen Kopfwunde am Kopf zu sehen sein. Zwar stehe der DNA-Abgleich mit Verwandten aus, aber durch die starke Ähnlichkeit mit den Fahndungsfotos sei eine Verwechselung ausgeschlossen. Diesen Aufnahmen sei aber noch nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden und es sei auch noch nicht sicher, ob sie je publiziert werden.
Das Bild, dass unter anderem im pakistanischen Fernsehen zu sehen ist, sei aber hingegen eine Fälschung, die mit der Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen erstellt worden sei. (Abendzeitung)
Wiesnwirt Krätz muss wahrscheinlich vor Gericht
28. Apr
München – Der Wiesnwirt Sepp Krätz muss sich aller Wahrscheinlichkeit am 26. Mai vor dem Amtsgericht wegen angeblicher Prügelvorwürfe verantworten. Krätz soll einen bei ihm angestellten Studenten zwei mal getreten haben. Hierfür wurde er bereits im März zu 60 Tagessätzen à 300 € verurteilt (insgesamt 18.000 €). Doch dagegen legte der Gastronom Einspruch ein. Mittlerweile hat das angebliche Opfer seinen Strafantrag zurückgezogen. Hier für soll viel Schmerzensgeld gezahlt worden sein. Aber es könnte dennoch zu einem Gerichtsverfahren kommen, wenn die Staatsanwaltschaft in diesem Fall “öffentliches Interesse” sieht. Auch wenn Krätz höchst wahrscheinlich nicht seine Konzession entzogen wird, ist sein Image geschädigt. (Münchner Abendzeitung)
Kaum aus dem Knast, schon wieder straffällig
27. Apr
München – In der Arnulfstraße hat am Dienstagabend ein ehemaliger Häftling einen 82-jährigen Mann ins Gesicht geschlagen.
Der Rentner war auf dem Heimweg von einer Gaststätte als er am Münchner Hauptbahnhof von einem randalierenden Mann brutal ins Gesicht geschlagen wurde. Nur weil ein bisher unbekannter Passant dem Opfer zu Hilfe eilt, ließ der Schläger von ihm ab und zieht weiter. Aber nicht ohne noch eine Frau herabwürdigend zu beleidigen. Weitere Zeugen verständigenden darauf hin die Polizei. Bei dem brutalen Schläger handelte sich einem 44-jährigen Deutschen, der am Vormittag des besagten Tages erst aus der Justizvollzugsanstalt Stadelheim entlassen worden war. Die Polizei konnte den Ex-Häftling wenig später in Tatortnähe festnehmen.
Bei seiner Festnahme stellten die Beamten einen sehr hohen Blutalkoholwert fest. Das Opfer hatte einen Nasenbeinbruch und diverse Gesichtsverletzungen von dem Angriff davon getragen.
Zeugen gesucht
Nun sucht die Münchner Kriminalpolizei (089/2910-0) Zeugen, die den Vorfall gesehen haben und Angaben zur Sachen machen können. Vor allem die Frau, die beleidigt worden war, und der Passant, der zu Hilfe gekommen war, werden dringend gesucht. (tz-online)
Begleitung des U-Bahnschlägers wieder auf freiem Fuß
25. Apr
Berlin – Am Osterwochenende war in den frühen Morgenstunden ein 29-jähriger Mann von einem 18-Jährigen am U-Bahnhof Friedrichstraße (Linie 6) erst zu Boden geschlagen und dann mehrmals brutal gegen den Kopf getreten worden. Erst als ein 21-jähriger Passant dazwischen ging, hörte der Täter auf, auf sein Opfer einzutreten. Doch seine Zivilcourage bezahlt der Zeuge mit Schmerzen, denn die Begleitung des U-Bahnschlägers streckte ihn mit einem Tritt in den Rücken zu Boden. Daraufhin flüchteten beide Täter. Dank der Veröffentlichung der Bilder aus der Überwachungskamera stellten sich beide Männer aber am Samstag- bzw. Sonntagabend bei dem Polizeiabschnitt 11 an der Berliner Straße in Reinickendorf. Doch im Gegensatz zum Haupttäter ist der zweite Schläger mittlerweile wieder auf freiem Fuß: „Diesem Jugendlichen konnte keine Tatbeteiligung an dem versuchten Totschlag nachgewiesen werden, der dem Haupttäter zur Last gelegt wird”, so ein Polizei-Sprecher gegenüber der Bild am Sonntag. Gegen ihn werde jetzt “nur” noch wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Das Opfer sei zwar schwer verletzt, schwebe aber nicht mehr in Lebensgefahr und befinde sich aktuell im Charité, Campus Rudolf Virchow in Wedding so diverse Medienberichte. (Berliner Morgenpost)
Berliner U-Bahnschläger ist wieder auf freiem Fuß
24. Apr
BERLIN – Der 18-jähriger Schläger der am Berliner U-Bahnhof Friedrichstraße einen Mann (29) brutal ins Gesicht und dann am Boden eiskalt bewusstlos getreten hatte, ist wieder auf freiem Fuß. Die Polizei hatte zwar Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen, doch gegen Auflagen darf er sich bis zum Prozess freibewegen und muss nicht in Haft bleiben. Grund hierfür ist unteranderem, dass bei dem Haupttäter, der noch Schüler ist, keine Fluchtgefahr bestehe und er noch nicht Aktenkundig geworden ist. Auch der zweite Täter wurde nach seiner Vernehmung entlassen, ihm wird “nur” gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
(TZ-online)
Das eigene Tattoo als Beweis für einen Mord
23. Apr
Los Angeles (USA) – Für den einen ist ein Tattoo der Ausdruck der eigenen Seele, für den andern ist die Körperbemalung ein stylishes Modeaccessoire. Doch Anthony Garcia (25) wurde das eigene Tattoo nun zum Verhängnis. Auf seinem Oberkörper ist ein Spirituosenladen in der Weihnachtszeit zu sehen, über dem ein Helicopter schwebt und einen Mann erschießt. Auch die Straßenschilder sind lesbar. Über dem “Kunstwerk” prangt der Schriftzug “Rivera Kills”.
. Aber das ist keine fiktive Geschichte, sondern zeigt den eiskalten Mord eines Mitgliedes der Pico-Rivera-Gang aus Los Angeles.
Der Hubschrauber steht übrigens für “Chopper” (das englische Wort für Helicopter) und ist Garcias Spitzname.
Unbekannte Täter schießen Mann nieder
Was war geschehen? Im Jahre 2004 war ein 23-Jähriger vor einem Getränkemarkt brutal niedergeschossen worden. Doch die Täter konnten nie geschnappt werden. Aber als US-Inspektor Kevin Lloyd routinemäßig die Fahndungsfotos durchschaute, fiel ihm das außergewöhnliche Tattoo auf. Über Undercover-Agenten in der Gang wurde Garcia aufgespürt und festgenommen. Voller stolz prahlte er vor den verdeckten Ermittlern mit seiner Tat, aber diese zeichnen alles mit einem Tonbandgerät auf.
Über Jahre hinweg hatte er sein Tattoo verfeinern lassen und lieferte somit den Ermittlern einen perfekten Beweis für seine Tat.
Nun ist Anthony Garcia wegen Mord verurteilt worden. (stern.de/Los Angeles Times)
Wer sind die brutalen Schläger von Schwabing?
21. Apr
München – Aus einem Streit um eine Zigarette, wurde blutiger Ernst. Ein 23-Jährige wurde von drei noch unbekannten Tätern brutal zusammengeschlagen.
Am letzten Sonntag in den frühen Morgenstunden hielt sich ein 23-jähriger Mann aus Unterhaching am U-Bahnhof Münchner Freiheit auf. Aus einer Gruppe von drei Männern rauchte Einer, als das spätere Opfer ihn auf das Rauchverbot ansprach, kam es zu einer Rauferei. Hierbei wurde er noch nicht verletzt.
Die Kontrahenten stiegen in verschiedene Abteile der eingefahrenen U-Bahn ein. Damit wäre die Sache eigentlich geklärt gewesen, doch die drei Männer folgten dem 23-Jährigen und griffen ihn brutal an. Auch als das wehrlose Opfer bereits am Boden lag, traten und schlugen die Männer weiter auf ihn ein. Anschließend stiegen die Schläger in die immer noch am Gleis stehende U-Bahn ein und fuhren weg. Trotz der massiven Angriffe wurde das Opfer nur leicht verletzt.
Nun sucht die Polizei nach Zeugen, die die Täter am besagten Zeitpunkt gesehen haben.
Täterbeschreibung
Der Haupttäter soll ca. 20 Jahre alt gewesen sein und kurze Haare haben. Zum Tatzeitpunkt trug er eine schwarze Hose und ein graues Oberteil. Der zweite Täter ist auch um die 20, dunkelhäutig und trug eine dunkle Jacke sowie Hose. Der dritte Täter konnte nicht näher benannt werden.
Sachdienliche Hinweise können an das Polizeipräsidium München (Kommissariat 23, Tel. 089 29 10 0) oder jede andere Polizeidienststelle gegeben werden. (TZ-online.de)
Krailling: Spuren vom Onkel an Tatwaffe
18. Apr
München/Krailling – Die Polizei ist sich sicher, dass Thomas S. (50) die beiden Mädchen Chiara († 8 ) und Sharon († 11) kaltblütig ermordet hat. Denn durch das Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin wurde bestätigt, dass sich seine Spuren an der Tatwaffe befinden. Doch der Onkel schweigt.
Über seinen Anwalt ließ er verlauten, dass er sich zu den Vorwürfen nicht mehr äußern wolle, aber Oberstaatsanwältin Andrea Titz ließ verlauten, dass es wohl zu einer Anklageerhebung kommen wird.
Dabei ist die Spurenlage mittlerweile eindeutig: Auf dem Messer und der Hantelstange, mit denen die beiden Mädchen brutal getötet worden sind, befinden sich DNA-Spuren des Onkels. Des Weiteren sollen weitere tatrelevante Spuren vorahnden sein. S. hatte zu erst ausgesagt, dass er zwei Wochen vor der Tat Nasenbluten in der Wohnung seiner Schwester gehabt habe und daher sei Blut von ihm dort gefunden worden.
Nun sucht die Polizei verstärkt nach Zeugen, die Thomas S. in der Nacht zum 24. März 2011 in der Nähe der Wohnung gesehen haben. Hier für verteilten die Ermittler Fahndungsplakate, die unter anderen in die Briefkästen der Anwohner in Krailling geworfen wurden. (Bild Zeitung)
Amokläufer tötet in Rio de Janeiro 12 Schüler
07. Apr
Im Stadtteil Realengo in der Millionen Stadt Rio de Janeiro tötete ein Amokläufer 11 Kinder an der Tasso da Silveira Schule. Des Weiteren sollen über 18 Menschen verletzt worden sein.
Ein 24 Jahre alter Mann hat in den Morgenstunden die Grundschuld im Viertel l Realengo “gut angezogen und mit einem Rucksack” betreten. Unter dem Vorwand, er wolle wegen einer Konferenz mit Schülern reden, gelangte er in den dritten Stock, wo er schließlich seinen Amoklauf startete.
Unter den Toten sollen zehn Mädchen und ein Junge im Alter zwischen 12 und 14 Jahren sein. Die Anzahl der Verletzten schwankt aktuell noch zwischen 13 und 18.
Glücklicherweise trafen die Polizeikräfte relativ schnell am Tatort ein, da sie zufällig in der Nähe gewesen waren, und verhinderten so eine noch größere Tragödie. Denn der Amokläufer hatte zwei Schusswaffen und viel Munition bei sich. Er lieferte sich mit den Beamten zu erst einen Schusswechsel und nach dem er verletzt worden war, richtete er sich mit einem Kopfschuss selbst hin.
Das Motiv für seine Tat ist noch völlig unklar, zwar fanden die Polizisten einen Abschiedsbrief, doch dessen Inhalt ist wirr. Auch von islamistischen Äußerungen ist die Rede.
Staatschefin Dilma Rousseff zeigte sich geschockt und ordnete eine dreitägige Staatstrauer für die Opfer an. (Stern/Focus)




