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Selbstmord
Niedersachsen: Drei junge Frauen tot im Wald gefunden
16. Aug
Cloppenburg (Niedersachsen) – In einem Waldstück bei HOLDORF haben Polizeibeamte drei tote Frauen im alter von 16 bis 19 Jahren in einem Zelt gefunden. Scheinbar haben sie gemeinschaftlich Selbstmord begangen.
Nun sucht die Polizei nach einem Motiv. Denn angeblich haben eine 16-Jährige aus dem Emsland, eine 18-Jährige aus Bayern sowie eine 19-Jährige aus Jena sich über dasd Internet zum Selbstmord verabredet. Alle drei sollen an einer Kohlenmonoxidvergiftung gestorben sein, die sie durch drei Einweggrills in ihrem Zelt hervorgerufen haben.
Die Polizei hatte die drei Leichen gefunden, weil die junge Frau aus Jena als vermisst gemeldet worden war. Sie soll aus einer psychiatrischen Einrichtung, in der sie untergebracht war, ausgebrochen und geflohen sein. Die Handyortung brachte die Ermittler dann zu dem kleinen Waldstück in der Nähe von Holdorf. Das Zelt, in dem die Frauen Selbstmord begangen haben, war mit einer grünen Plane abgedeckt und Klebeband verschlossen gewesen. Es befand sich rund einen halben Kilometer von der nächsten Straße entfernt.
Alle drei Opfer hinterließen Abschiedsbriefe. Nun werten die Ermittler die beschlagnahmten Computer und Mobiltelefon der Frauen aus, um die Hintergründe des Selbstmordes zu erfahren. (Hamburger Abendblatt)
Witwer von Maria Bögerl († 54) ist tot
11. Jul
HEIDENHEIM – Der Ehemann der entführten und späteren ermordeten Maria Bögerl († 54) hat sich scheinbar nun selbst das Leben genommen.
Wie die Bild Zeitung berichtet, ist der Bankier Thomas Bögerl um die Mittagszeit erhängt in seiner Wohnung von der Haushälterin aufgefunden worden.
Immer noch keine Hinweise auf den Täter
Seine Ehefrau ist vor mehr als einem Jahr entführt worden. Nach einer geplatzten Lösegeldübergabe verlor sich erst einmal die Spur der Bankiers-Gattin. Auch ein bewegender Appell in der ZDF-Sendung “Aktenzeichen XY” der Familie Bögerl an den oder die Entführer brachte keinen Erfolg. Anfang Juni letzten Jahres war es dann traurige Gewissheit: Die Geisel ist tot. Spaziergänger fanden ihre Leiche nicht weit entfernt von der Stelle, an der die Lösegeldforderung geplant war.
Der Mörder konnte trotz intensive Suche der Polizei Heidenheim immer noch nicht gefasst werden.
Die Polizei hat den Tod von Thomas Bögerl mittlerweile bestätigt. (Bild Zeitung)
Kind mit Bombe gestoppt
22. Jun
Anscheinend schreckt die radikal islamistische Taliban nicht davor zurück, Kinder als Selbstmordattentäter abzurichten. Denn das neunjährige Schulmädchen Sohana Javaid hat versucht in Peshawar eine Polizeistation in die Luft zu sprengen, wurde aber bevor sie ihr Ziel erreichte von der Polizei festgenommen.
Allerdings wusste sie wohl gar nicht was genau sie da macht,, denn das Mädchen wurde ein paar Tage zuvor entführt und zur Grenze von Afghanistan gebracht und mit acht Kilogramm Sprengstoff ausgestattet. “Sie haben mir gesagt, ich soll einen Knopf drücken, wenn ich an dem Posten bin”, berichtete das Schulmädchen in einer national übertragenen Pressekonferenz. Somit ist es für sie ebenfalls positiv, dass der Polizei ihre anomale Körperhaltung auffiel und festgenommen wurde, denn so wurde ihr Leben gerettet. Und sie wird als unschuldig angesehen, so der lokale Polizeisprecher.
Dieser und weitere Terroranschläge der Taliban in dieser Region, werden als Teil eines Rachefeldzuges für den Tod Osama Bin Ladens angesehen. Bin Laden wurde am 2. Mai 2011 in seinem Haus in Abbottabad, Pakistan von den US-Spezialeinheiten der Navy Seals getötet.
(BILD)
Shortnews: Mann sprengt sich vor Moskauer Kaufhaus in die Luft
27. Feb
Moskau (Russland) – Wie verschiedene Medien berichten, hat sich am Samstag ein Mann in der Nähe eines Supermarktes im Süden von Moskau mit einer Granate das Leben genommen.
Vorausgegangen soll ein Streit mit seiner Ehefrau sein.
Der Mann verstarb noch am Tatort.
Wie focus online berichtet, soll es keine weiteren Verletzten gegeben haben. Aber die Polizei wollte diese Aussagen nicht bestätigen.
Ob es sich bei dem Selbstmord um einen Terroranschlag, wie am Moskauer Flughafen vor ein paar Wochen handelt, ist nicht bekannt.
Selbstmörder greift Piloten an und springt dann in den Tod
17. Okt
Palsweis/Dachau – Am Freitagnachmittag sprang ein 26-jähriger Mann aus einem Sportflugzeug. Er schlug aus großer Höhe auf einem Gebäude eines Reiterhofes ein und war sofort tot.
Eigentlich hatte er erst versucht den Piloten mit einem Messer zu verletzen und das Flugzeug zum Absturz zu bringen. Doch da dies missglückte, wählte er den Freitod durch den Sprung aus der einmotorigen Cessna aus ca. 500 Meter Höhe.
Eine Augenzeugin musste das Ganze mit ansehen
Gegen 14:20 Uhr ging ein Notruf bei der Polizei ein, nachdem eine Zeugin gesehen hatte, wie der Selbstmörder aus der Luft auf das Dach eines Reiterstüberls bei Palsweis (Landkreis Dachau) fiel.
Der hinzugerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Wie Kriminaldauerdienst der KPI Fürstenfeldbruck ermitteln konnte, stürzt sich der Mann in Suizidabsicht aus dem Sportflugzeug, als der Versuch die Maschine durch einen Angriff auf den Piloten fehlgeschlagen war, in den Tod. Der Pilot erlitt eine Schnittwunde am Kinn und an den Händen und musste nach der Landung ambulant behandelt werden.
Die Maschine war von Augsburg aus zu einem Rundflug über München aufgebrochen. Doch nach dem Angriff landete der verletzte Pilot wieder in Augsburg.
Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, soll der 42-jährige Flugzeugführer ein ehemaliger Berufssoldat sein, der sogar schon in Afghanistan für die Bundeswehr geflogen sein soll. Diese Einsätze sollen ihm auch bei dem Übergriff des Angreifers geholfen haben, denn er sei darauf trainiert, mit extremen Stresssituationen umzugehen.
In der Wohnung des Mannes fand die Polizei einen Abschiedsbrief. (Polizei Bayern)





