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Sprengsatz
“Sprengstoff-Halskette” war doch nur eine Fälschung
05. Aug
Sydney (Australien) – Eine Millionärstochter war am Mittwoch überfallen und mit einem vermeindtlichen Sprengsatz um den Hals versehen worden. Stunden später stellte sich das explosive Halsband als Fälschung heraus. Es soll auch ein Erpresserschreiben gegenben haben, das die Ermittler aber noch nicht der Öffentlichkeit zugänglich machen wollen.
In den Morgenstunden war ein bisher unbekannter sowie maskierter Mann in das Haus der Millionärsfamilie Pulver in dem Nobelvorort Mosman eingedrungen und hatte die 18-Jährige überwältigt. Er legte ihr die Bomben-Atrappe um den Hals und soll eine Notiz hinterlassen haben, die als Erpressungsversuch gelte.
Nach dem der Täter verschwunden war, konnte das Opfer selbst die Polizei alarmieren. Doch die Millionärstochter musste rund 10 Stunden in Todesangst das Halsband tragen, bis es Sprengstoffexperten gelang es zu entfernen.
Die Sprengstoffatrappe sei eine sehr gute Fälschung gewesen und in der Verbindung mit der Botschaft des Täters, musste man von der Echheit der Bombe ausgehen. Daher hatte die Entfernung auch mehrere Stunden gedauert.
William Pulver, der Vater des Opfers, gehört ein Softwareunternehmens und somit ist seine Familie eine der reichsten Sydneys. Alleine ihr luxeriöses Anwesen soll rund 5 Millionen Dollar gekostet haben.
Nun fahndet die australische Polizei mit Hochdruck nach dem “Bombenbastler”. (Spiegel)
Fast 100 Tote bei Doppelanschlägen in Norwegen
23. Jul
OSLO – Bei zwei Anschlägen in der norwegischen Hauptstadt sowie auf der Insel Utøya, die nicht weit von Oslo entfernt ist, starben nach bisherigen Angaben 91 Menschen.
Es sind wohl die schlimmsten Attentate, die das Land seit dem 2. Weltkrieg gesehen hat. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand soll beide Anschläge ein 32-jähriger Norweger verübt haben. Der mutmasliche Täter soll aber nicht in der Rechtenszene aktiv sein, dennoch sagt man ihm rechtes Gedankengut und Islamfeindlichkeit nach. Bis jetzt deutet alles auf einen Einzeltäter hin.
Was war passiert?
Gegen 15:20 Uhr ließ der Festgenommene mitten in der Innenstadt eine Autobombe im Regierungsviertel hochgehen. Darauf hin machte er sich auf den Weg zu der Insel Utøya, die nur ca. eine Autostunde von der Hauptstadt entfernt liegt.
Auf der kleinen Ferieninsel, die weniger als einen Kilometer vom Festland entfernt ist, verbrachten 600 – 700 Jugendliche der sozialdemokratischen Jugendorganisation AUF ihre Ferien.
Der 32-Jährige Mann hatte sich als Polizist verkleidet und war mit mindestens einer Schusswaffe bewaffnet. Scheinbar waren die Jugendliche, hautpsächlich im Alter zwischen 14 – 17, und ihre Betreuer zusammengerufen worden, um über den Bobenanschlag in Oslo infomiert zu werden. Der als Polizist verkleidete Mann eröffnete daraufhin das Feuer auf die Heranwachsenden.
Viele sprangen in Angst vor dem Todesschützen ins Wasser und versuchten ans rettende Ufer zu schwimmen. Viele wurden dabei glücklicherweise von Booten aufgenommen und in Sicherheit gebracht.
Nach aktuellen Angaben kamen auf der Insel 84 Menschen ums Leben.
Erst eine Antiterror-Einheit der Polizei konnte den Schützen festnehmen.
Auf Utøya sei auch noch Sprengstoff gefunden worden, unklar ist aber, ob dieser explosionsfähig gewesen sei. (Spiegel online)
Doch keine Geiselnahme in der Universitätsklinik in Aachen
24. Jun
AACHEN – Ein bisher unbekannter Mann hatte heute Nachmittag in einer Nachricht eine Geldforderung gestellt und mit einer Sprengung gedroht. Daraufhin rückte ein Sondereinsatzkommando (SEK) der Polizei Köln zu einem Großeinsatz im Klinikum Aachen aus. Eine Geiselnahme soll aktuell aber ausgeschlossen werden können.
Den ganzen Tag über hatten die Medien über eine mögliche Geiselnahme berichtet, aber nach dem eingeleiteten Großeinsatz konnte die Polizei dies ausschließen: “Wir gehen derzeit davon aus, dass ein potenzieller Täter niemanden in seiner Gewalt hat”, so ein Polizeisprecher gegenüber DerWesten. Doch die Einsatzkräfte durchsuchen immer noch das komplette Klinikgelände, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Mann, der mit Gewalt gedroht und Geld verlangt hatte, sich dort nicht aufhält.
Geld durch Gewalt
Der noch zur Stunde flüchtige Täter war am Nachmittag gegen 15 Uhr in die Finanzverwaltung des Klinikums Aachen eingedrungen und hat unter Gewaltandrohung Geld gefordert. Ein Kind als Geisel, wie es mehrere Printmedien berichteten, soll er aber nicht genommen haben.
Der Mann hatte scheinbar vor der Tat ein “wirres” Fax an die Polizei geschickt, in der er sein Vorhaben ankündigte.
Doch die Lage ist immer noch unsicher, dennoch soll für die Patienten und Mitarbeiter des Krankenhauses keine Gefahr bestehen. (dW)
Kind mit Bombe gestoppt
22. Jun
Anscheinend schreckt die radikal islamistische Taliban nicht davor zurück, Kinder als Selbstmordattentäter abzurichten. Denn das neunjährige Schulmädchen Sohana Javaid hat versucht in Peshawar eine Polizeistation in die Luft zu sprengen, wurde aber bevor sie ihr Ziel erreichte von der Polizei festgenommen.
Allerdings wusste sie wohl gar nicht was genau sie da macht,, denn das Mädchen wurde ein paar Tage zuvor entführt und zur Grenze von Afghanistan gebracht und mit acht Kilogramm Sprengstoff ausgestattet. “Sie haben mir gesagt, ich soll einen Knopf drücken, wenn ich an dem Posten bin”, berichtete das Schulmädchen in einer national übertragenen Pressekonferenz. Somit ist es für sie ebenfalls positiv, dass der Polizei ihre anomale Körperhaltung auffiel und festgenommen wurde, denn so wurde ihr Leben gerettet. Und sie wird als unschuldig angesehen, so der lokale Polizeisprecher.
Dieser und weitere Terroranschläge der Taliban in dieser Region, werden als Teil eines Rachefeldzuges für den Tod Osama Bin Ladens angesehen. Bin Laden wurde am 2. Mai 2011 in seinem Haus in Abbottabad, Pakistan von den US-Spezialeinheiten der Navy Seals getötet.
(BILD)
Shortnews: Mann sprengt sich vor Moskauer Kaufhaus in die Luft
27. Feb
Moskau (Russland) – Wie verschiedene Medien berichten, hat sich am Samstag ein Mann in der Nähe eines Supermarktes im Süden von Moskau mit einer Granate das Leben genommen.
Vorausgegangen soll ein Streit mit seiner Ehefrau sein.
Der Mann verstarb noch am Tatort.
Wie focus online berichtet, soll es keine weiteren Verletzten gegeben haben. Aber die Polizei wollte diese Aussagen nicht bestätigen.
Ob es sich bei dem Selbstmord um einen Terroranschlag, wie am Moskauer Flughafen vor ein paar Wochen handelt, ist nicht bekannt.
Anschlag auf den Moskauer Flughafen
24. Jan
Moskau (Russland) – Auf dem modernsten Flughafen Domodedowo in Moskau sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft.
Es ist 16:32 Uhr Moskauer Zeit als am Flughafen Domodedowo eine Bombe hochgeht und Dutzende Menschen ums Leben kommen. Das Gesundheitsministerium spricht bisher von 35 Toten und bis zu 180 Menschen sollen verletzen worden sein. Unter ihnen seien um die 20 schwer Verletzen.
Polizei sucht drei Tatverdächtige
Der Attentäter soll, bevor er sich mit der Bombe, die eine Sprengwirkung von bis zu 10 Kilogramm TNT gehabt haben soll, laut Augenzeugen “Ich bringe euch alle um” gerufen haben.
Nun suchen die Sicherheitskräfte nach drei möglichen Komplizen.
Bei dem Selbstmordanschlag sollen auch Deutsche unter den Verletzen sein, aber kein deutscher Staatsbürger soll zu Tode gekommen sein.
Wer ist verantwortlich?
Vermutet wird, dass wie bei den Terroranschlägen im März 2010 auf die Moskauer U-Bahn, auch hier Rebellen aus dem Nordkaukasus verantwortlich sein sollen.
Ein Bekennerschreiben ist noch nicht aufgetaucht.
(hr-online/Zeit/Welt online)
Becherbach: Riesen Sprengstoff Fund in einer Scheune
24. Jan
Becherbach – Ein Waffenverrückter aus der Rheinland-Pfalz, der unter dem Namen „Pulver-Kurt“ bekannt sein soll, hatte in seiner Scheune eine illegale Sammlung von Munition, Waffen sowie Sprengstoff versteckt.
Das Dorf mit ca. 600 Einwohnern musste komplett evakuiert werden, damit niemand bei der kontrollierten Sprengung durch den Kampfmittelräumdienst zu schaden kommt. Die endgültige Sprengung von um die 40 Kilo Sprengstoff wurde dann mit der Hilfe von Sprengstoffrobotern am Samstagabend durchgeführt.
Mittlerweile konnten alle Becherbacher wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.
Warum der Rentner sich diese private Waffensammlung hielt, ist noch nicht bekannt. Bei der Durchsuchung seiner Privaträume soll er einen Kreislaufzusammenbruch erlitten haben.
Wie die Bild Zeitung berichtet, sollen unter den gefunden Waffen auch Exemplare aus der Zeit vor dem II. Weltkrieg sein.
Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den verrückten Waffennarr.
(Bild Zeitung)
Bombenentschärfung in Oranienburg
01. Nov
Potsdam – Im Stadtgebiet Oranienburg ist zum wiederholten Male ein Sprengsatz aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Wie ein Stadtsprecher am Montag mitteilte, muss die Zehnzentnerbombe aufgrund ihrer Lage gesprengt werden.
Am Mittwoch, den 03. November 2010, soll die Sprengung durchgeführt werden. Von einer entsprechenden Evakuierung wären dann über 4.500 Anwohner betroffen, die ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssten.
Die Fliegerbombe liegt in einer Tiefe von ca. acht Metern, hat einen Langzeitzünder und liegt waagerecht im Erdreich. Aufgrund dieser ungünstigen Lage müsse der Blindgänger gesprengt werden.
Die notwendige Sprengung soll zur Mittagszeit stattfinden.
Für die Bewohner des Viertels steht in der Zeit vom Dienstag und Mittwoch, von 08:00 bis 18:00 Uhr, ein Bürgertelefon (03301 60 09 00) zur Verfügung.
Shortnews: 500-Kilogramm-Bombe in Berlin entschärft
30. Sep
Berlin – An dem Berliner Ostkreuz Bahnhof ist eine ca. 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden worden. Wie die Bild Zeitung berichtet haben Sprengstoffexperten am heutigen Donnerstagabend die amerikanische Bombe entschärft.
Da der hochexplosive Sprengsatz einen mechanischen Zünder hatte, konnte sie nicht ohne Weiteres abtransportiert werden, daher musst ein Gebiet im Umkreis von 500 Metern um die Fundstelle von der Polizei geräumt werden.
Rund 10.000 Menschen mussten ihre Wohnungen und die Umgebung zwangsweise verlassen. Dadurch kam es vor allem zu großen Einschränkungen der öffentlichen Verkehrsmittel.
Die Bombe wurde übrigens von Bauarbeitern gefunden worden.
Merdingen: hochexplosives Sprengstofflager im Wohngebiet
21. Sep
Merdingen – Die Polizei hat in einem beschaulichen Wohngebiet im südbadischen Merdingen am Montag ein extrem gefährliches Sprengstofflager in einem Mehrparteienhaus gefunden.
Laut Polizeiangaben soll der hochexplosive Sprengstoff einem 35-jährigen Mann gehören, der mit Sprengstoff experimentiert hat.
Der Mann ist am Samstagabend schwer verletzt auf einem Feld in Merdingen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) von einem Landwirt gefunden worden. Er hatte schwere Verletzungen im Gesicht und mehrere Finger mussten amputiert werden. Schuld an den Verletzungen soll das Experimentieren mit dem selbst gebastelten Sprengstoff gewesen sein. (so noows.de)
Der “Hobby-Bombenbastler” schwebt immer noch in Lebensgefahr.
Erst durch diesen Zwischenfall wurden die Ermittler auf die Sprengstoffvorräte im Mehrfamilienhaus aufmerksam.
Da der gefundene, selbst gebaute Sprengstoff hochexplosiv war, musste er auf einem nahe gelegenen Acker von Spezialeinheiten der Polizei gesprengt werden.
Die Hausbewohner sollen von der “tickenden Zeitbombe” in dem Mehrfamilienhaus nichts gewusst haben und sind erleichtert, dass das hochexplosive Gemisch nun nicht mehr ihr Leben gefährdet.


