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Waffen
Angeblicher Verkehrsunfall entpuppt sich als Falle für zwei Polizeibeamte
09. Aug
Gelsenkirchen – Zwei Polizisten werden mitten in der Nacht zu einem angeblichen Verkehrsunfall gerufen. Ein Routineeinsatz, wie er täglich passiert. Doch am Ende liegen drei Leute mit Stich- und Schussverletzungen im Krankenhaus.
Es ist kurz vor Mitternacht, als ein Notruf bei der Polizei eingeht. Ein Polizist (45) und seine Kollegin (30) werden zu einem Verkehrsunfall gerufen. Gegenüber Stern online sagte der Essener Staatsanwalt Marcus Schütz, dass es sich bei dem angeblichen Delikt um einen “Parkrempler” gehandelt haben soll. Doch am Einsatzort erwartete die beiden Beamten nicht ein Verkehrsunfall, sondern ein 21-Jähriger aus Gelsenkirchen attackiert den 45-jährigen Polizisten an der Brust und den Armen. Die Polizist wurde im Gesicht und am Hals getroffen. Erst durch den Einsatz einer Schusswaffe konnte der brutale Angreifer gestoppt werden. Der Täter soll im Oberschenkel sowie Bauch getroffen worden sein.
Zeitweise kämpften alle drei im Krankenhaus ums Überleben. Doch die Hintergründe der Tat sind noch völlig unklar. Keiner, der beteiligten ist im Moment vernehmungsfähig.
Ausschreitungen in London fordern das erstes Menschenleben
09. Aug
LONDON – Seit genau einer Woche dauern nun schon die brutalen Ausschreitungen in der englischen Hauptstadt London an. Nun forderten sie das erste Todesopfer.
Wie die englische Polizei bestätigte, starb ein 26-jähriger Mann am heutigen Dienstag an den Folgen von Schussverletzungen, die er sich im Laufe der immer noch andauernden Krawalle zugezogen haben soll. Weiter heißt es, auf den Mann sei geschossen worden, als er sich in einem Pkw im Südlondoner Stadtteil Croydon aufhielt. Genauere Angaben wurden jedoch nicht gemacht. Premierminister David Cameron hat anlässlich der Ausschreitungen seinen Urlaub in der Toskana (Italien) abgebrochen und ordnete am vergangenen Donnerstag eine Sondersitzung für das Unterhaus an, gleichwohl Parlamentsferien sind.
Als Auslöser für die brutale Gewalt, Plünderungen sowie Randale gilt die hohe Arbeitslosigkeit in den Arbeitervierteln. Die Entfernung zwischen den Armen und Reichen wird immer größer und bringt so Unmut unter den benachteiligend hervor.
Bei den Ausschreitungen wurden bisher zahlreiche Beamte und Randalierer verletzt. Ein Ende ist noch nicht in Sicht. (Reuters)
Bombenexplosion Mitten in Oslo (Norwegen)
22. Jul
OSLO – Mitten im Regierungsviertel der norwegischen Hauptstadt gab es gegen 15:30 Uhr eine große Explosion. Sieben Menschen starben und viele wurden schwer verletzt. Mehrere Straßen und deren Gebäude wurden zerstört bzw. beschädigt.
Die Polizei hat bestätigte, dass die Explosion durch einen Sprengsatz ausgelöst worden war. Dieser ist wahrscheinlich in einem abgestellten Auto platziert gewesen. Es wird vermutet, dass es sich hierbei um einen Terroranschlag handelt.
Die Lage ist chaotisch und noch unübersichtlich, bis jetzt ist die Rede von über ein Dutzend Verletzend und sieben Toten. Die Zahl kann aber noch steigen.
Durch die Starke Explosion waren neben mehreren Regierungsgebäuden, auch das Büro von Ministerpräsidenten Jens Stoltenberg beschädigt worden. Dieser befand sich zum Zeitpunkt des Attentas aber nicht im Zentrum.
Nun befindet er sich an einem geheimen und sicheren Ort.
Aber auch die Polizei muss sich die Vorwürfe gefallen lassen, dass die Sicherheitsmaßnahmen nicht erhöht worden war, weil es angeblich Hinweise auf mögliche Anschläge bzw. terroristische Bedrohungen gegeben haben soll.
Denn scheinbar war es dem oder den Attentäter problemlos möglich ein Auto vor den Regierungsgebäuden abzustellen.
Norwegen war schon seit Längerem in das Visier von Terroristen durch seine militärischen Einsätze beispielsweise in Afghanistan geraten. (Spiegel online)
Sohn von Rocker Boss festgenomen
01. Jun
BILLSTEDT – Er ist der Sohn des berüchtigten Hells-Angels-Chef Ulff D. (51), nun klickten in Hamburg die Handschellen. Dem 28-jährigen wird vorgeworfen, dass er zusammen mit einem Komplizen vor einer Woche in Mümmelmannsberg in eine Wohnung eingebrochen zu sein. Der Mieter (auch 28) wurde von den beiden Einbrechern verprügelt und neben Wertgegenständen, wurden auch über 1.000 € Bargeld entwendet.
Da der Rocker, der seit dem Verbot der Hells Angels in Hamburg unter Pseudonym „Harbour City” in Erscheinung tritt, als sehr gefährlich gilt, stürtem schwer bewaffnete Einheiten des Mobilen Einsatzkomandos (MEK) die Wohnung von D. in Billlsted.
Sein Mittäter Dani I. (28) wurde in Marienthal dingfest gemacht. Neben den Wohnung durchsuchten die Ermittler auch das Clubhaus der “Harbour City” Rocker. Dabei wurden diverse Waffen und Drogen festgestellt. (Bild Zeitung)
Das eigene Tattoo als Beweis für einen Mord
23. Apr
Los Angeles (USA) – Für den einen ist ein Tattoo der Ausdruck der eigenen Seele, für den andern ist die Körperbemalung ein stylishes Modeaccessoire. Doch Anthony Garcia (25) wurde das eigene Tattoo nun zum Verhängnis. Auf seinem Oberkörper ist ein Spirituosenladen in der Weihnachtszeit zu sehen, über dem ein Helicopter schwebt und einen Mann erschießt. Auch die Straßenschilder sind lesbar. Über dem “Kunstwerk” prangt der Schriftzug “Rivera Kills”.
. Aber das ist keine fiktive Geschichte, sondern zeigt den eiskalten Mord eines Mitgliedes der Pico-Rivera-Gang aus Los Angeles.
Der Hubschrauber steht übrigens für “Chopper” (das englische Wort für Helicopter) und ist Garcias Spitzname.
Unbekannte Täter schießen Mann nieder
Was war geschehen? Im Jahre 2004 war ein 23-Jähriger vor einem Getränkemarkt brutal niedergeschossen worden. Doch die Täter konnten nie geschnappt werden. Aber als US-Inspektor Kevin Lloyd routinemäßig die Fahndungsfotos durchschaute, fiel ihm das außergewöhnliche Tattoo auf. Über Undercover-Agenten in der Gang wurde Garcia aufgespürt und festgenommen. Voller stolz prahlte er vor den verdeckten Ermittlern mit seiner Tat, aber diese zeichnen alles mit einem Tonbandgerät auf.
Über Jahre hinweg hatte er sein Tattoo verfeinern lassen und lieferte somit den Ermittlern einen perfekten Beweis für seine Tat.
Nun ist Anthony Garcia wegen Mord verurteilt worden. (stern.de/Los Angeles Times)
Gaddafi-Truppen wollen Bengasi einnehmen
15. Mrz
Der schnelle Vorstoß der Rebellen wird durch die, vergleichsweise hochgerüsteten, Truppen von Muammar el Gaddafis immer mehr gestoppt. Nun sollen die Truppen des Diktators sogar den Marsch auf den Rebellenhochburg Bengasi vorzubereiten.
Unter dem Vorwand der “humanitären” Hilfe, so eine Ankündigung im Fernsehen, sollen die Truppen Bengasi einnehmen und dort die Einwohner schützen. Weiter heißt es, dass die Armee keine Rache nehmen werde – das die Truppen freundlich mit der Zivilbevölkerung umgehen werden, ist aber eher unwahrscheinlich, denn Gaddafis Schergen bestehen zum Großteil aus bezahlten Söldnern.
Der Krieg stürzt das Land ins Chaos
Die Meldungen aus Libyen widersprechen sich stetig – es herrscht viel Chaos und es lässt sich kaum eine glaubhafte Quelle geben.
Aber wie mehrere Medien berichten, soll Ajdabiya, die als strategisch wichtiger Punkt gilt, von den Regierungstruppen wieder zurückerobert worden sein. Auch vor dem Einsatz von Kampfjets schreckt Gaddafi nicht zurück und bombardiert die Zivilbevölkerung.
Sollte die Rebellen vollständig aus Ajdabiya vertrieben sein, wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis die Regierungstruppen die Hafenstadt Begasi, die die Hochburg der Rebellen ist, einnehmen.
Kommt bald Hilfe aus Amerika und Europa?
Aktuelle beraten unter anderem die Arabische Liga sowie die USA und Frankreich über konkrete Schritte um die Opposition, zu unterstützen. Von Waffenlieferungen und einer Flugverbotszone ist die Rede. (zeit/focus online)
Bonn: Räuber sticht zwei Menschen nieder
06. Mrz
Bonn – Die Zivilcourage zweier Menschen kostete ihnen fast das Leben.Denn weil die beiden einer Verkäuferin einer Drogerie zur Hilfe gekommen sind, stach sie ein Räuber nieder.
Die beiden Kunden (52 und 61 Jahre) betraten am Samstag die Drogerie, als sie sahen, dass die Kassiererin von einem Räuber bedrängt wurde. Der Mann stach die beiden Helfer zu Boden und flüchtete sofort.
Auch eine daraufhin eingeleitete Großfahndung der Polizei brachte keinen Erfolg.
Glücklicherweise sind beide Opfer mittlerweile außer Lebensgefahr. (tz-online)
Alexander B. († 28) ist der Todesschütze vom Schießstand
05. Mrz
Genthin (Sachsen-Anhalt) - Am Donnerstagabend wurden drei Personen erschossen auf dem öffentlichen Schießplatz “Schießstand Hüttermühle“ der Jägerschaft Genthin e.V. aufgefunden. Der Leichenfund löste eine Suchaktion der Polizei aus. Mit Hubschraubern, Spürhunden und Hundertschaften suchte die Polizei den Todesschützen.
Ein Wachmann hatte in der Nacht drei Leichen auf dem Schießplatz gefunden. Bei den Toten handelt es sich um den Schießplatzwart Hans-Jürgen W. (62), Kerstin M. (44) und ihr Sohn Christoph (25).
Christoph war am Tag seines Mordes zu Schießübungen eingetragen. Seine Mutter hatte ihn wahrscheinlich als Zuschauerin begleitet.
Nach intensiver Suche der Kripo konnte der Mörder bald infiziert werden. Es soll sich um den 28-jährigen Alexander B. aus Wittenberge in Brandenburg handeln.
Zuerst flüchtete dieser mit seinem eigenen Auto (grauer Citroen Saxo), doch da er wohl über das Radio seine Fahndung mitbekommen hat. Setzte er seine Flucht in einem Mietwagen fort. Doch der mutmaßliche Dreifach-Mörder war dem Druck wohl nicht gewachsen, denn am Freitagmittag fand ein Spaziergänger B. tot neben seinem Mietwagen. Er hatte Selbstmord durch einen Kopfschuss begangen.
Wer war der mutmaßliche Täter?
Über den Amok-Schützen ist nur wenig bekannt. Er wurde mit drei Jahren von seiner Mutter abgegeben. Seit Alexander als Jugendlicher erfahren hatte, dass er adoptiert worden ist, wurde verhaltensauffällig. Sein letzter bekannter Wohnort war ein Wohnheim für verhaltensgestärte Menschen.
Ein Fahnder gegenüber der Bild Zeitung: “Es waren zunächst reguläre Schießübungen unter Aufsicht des Platzwarts. Ob der 28-Jährige plötzlich Mordlust bekam oder den Todesschüssen ein Streit vorausging – wir werden es nie mehr erfahren.” (Bild Zeitung)
Bewährungsstrafe für Jörg K. aus Winnenden
10. Feb
Winnenden/Stuttgart – Vor zwei Jahren schockt der Amoklauf von Winnenden ganz Deutschland. Heute wurde Jörg K. (52), der Vater des Amokläufers Tim K., vor dem Stuttgarter Landgericht zu einer Haftstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Die Strafe wird aber zur Bewährung ausgesetzt.
Grund für die Verurteilung war, dass der Sportschütze seine 9mm Beretta unverschlossen im Schlafzimmerschrank aufbewahrte.
Auch wenn der Richter klarstellte, dass Jörg K. nicht für die grausame Tat seines Sohnes verantwortlich sei, so hatte er die Waffe sowie Munition ungesichert herumliegen lassen. Wäre die Waffe in einem Waffenschrank ordnungsgemäß verschlossen gewesen, hätte der 17-jährige Amokläufer seine Tat nicht in diesen Umfang ausführen können.
Mit dieser Waffe tötete sein Sohn Tim an der Albertville-Realschule 15 Menschen und anschließend sich selbst.
“Sobald die Urteilsbegründung vorliegt und das Urteil Bestand hat, stellt sich für die Stadt Winnenden die Frage, ob wir zivilrechtlich unsererseits den materiellen Schaden einklagen, den die Stadt als Schulträgerin erlitten hat“, so zitierte t-online.de den Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth (CDU).
Nun will die Stadt Winnenden möglicherweise Jörg K. auf Schadensersatz verklagen, denn durch seine Fahrlässigkeit sind nicht nur Menschen ums Leben sowie verletzt worden, sondern es entstand auch ein Sachschaden von mindestens 200.000 €. (t-online)


