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Internet
Auch E-Mail-Spam lässt sich zerreissen
16. Aug
Werbung ist lästig. Besonders wenn sie unerwünscht ist. Doch glücklicherweise lässt sie sich zerreißen und in die Tonne hauen.
Bei E-Mail-Spam ist das leider nicht der Fall und spätestens nach dem fünften Mal löschen des Spams hat man die Nase voll.
Aber das Projekt /death/null hat dafür Abhilfe geschaffen: Mittels eines im Retro-Look gestalteten Interfaces, welches die lange Tradition der Website (> 10 Jahre) symbolisieren soll, lässt sich via Uploadformular eine Datei vom PC aus hochladen.
Der Dateiname und das eingegebene “Geburtsdatum” der Spam-Datei werden so verarbeitet, dass ein Grabstein auf dem Dateifriedhof erstellt wird.
Der Link zum Grabstein lässt sich optional auch noch per E-Mail zuschicken, damit man ab und zu noch einmal zum trauern kann
Die Idee von Ulf Schleth, dem Author von /death/null, ist sehr interessant umgesetzt worden und definitiv einen Besuch wert, wenn man seine Dateien angemessen beerdigen will.
Schwarz-Surfen ist nicht strafbar!!!
10. Aug
Dem ein oder anderen wird die Schlagzeile “Schwarz-Surfen ist keine Straftat” auf golem.de erfreuen. Wie in dem online Magazin zu lesen ist:
[...] Schwarz-Surfen erfülle weder den Tatbestand des unbefugten Abhörens von Nachrichten nach §89 I 1 TKG, noch des unbefugten Abrufens oder Verschaffens personenbezogener Daten nach §§44, 43 II Nr.3 BDSG [...]
Einem Tatverdächtigen wurde zu last gelegt, dass er sich im Jahre 2008 mit seinem Laptop, drahtlos in ein nicht verschlüsseltes WLAN eingewählt habe, um so ohne die Erlaubnis des Eigentümers, Zugriff auf das Internet zu haben. Doch das ist nicht strafbar!
So entschied das Wuppertaler Amtsgericht in einem publizierten Urteil auf (AG Wuppertal, Beschluss 20 Ds-10 Js 1977/08-282/08, 03.08.2010) vom 03. August 2010.
Eigentlich verwunderlich, denn zuvor empfand das Gericht derartige Tatbestände als strafbar.
Inwieweit sich das ganze nun auf andere sowie zukünftige Gerichtsurteile auswirkt ist noch unklar.
Aber schon aus Gründen der Sicherheit sollte man seine WLAN verschlüsseln, denn mancher einer schaut vielleicht nicht nur auf Facebook, sondern lädt sich möglicherweise illegale Inhalte wie Kinderpornografie oder Musik hinunter.
Hund Katze Maus Zecken
09. Aug
Wer “Hund Katze Maus Zecken” hört, denkt zumeist einmal an die Fernsehserie des TV-Senders VOX. Oder vielleicht auch an die Rangordnung, denn der Hund jagt die Katze, die Katze jagt die Maus und die Zecke beißt alle drei.
Ist es jedoch überhaupt sinnvoll über die Bedeutung von “Hund Katze Maus Zecken” nachzudenken? Denn es handelt sich doch hierbei nur um vier Tiere, die wir uns normalerweise nur als Haustier halten – auch wenn wir es vielleicht gar nicht wollen.
Okay in diversen Ländern, stehen der Hund, die Katze sowie die Maus sicherlich auf der Speisekarte, aber gewöhnlich dienen sie nur zum Kuscheln.
Wer gehofft hatte, hier etwas über das Haustiermagazin “Hund Katze Maus” zu finden, der sollte hier drauf klicken.
Screenshot: Vox Webseite
Firefox jetzt fürs iPhone verfügbar
07. Aug
Firefox Home – Das ist der Name der App, die jetzt exklusiv für das iPhone verfügbar ist.
Wenn auch etwas abgespeckt bietet er alle wichtigen Sachen, die ein Browser besitzen muss: Lesezeichen, Verlauf und Tabs. Das beste dabei: Falls man es mal eilig hat, kann man einfach alle Einstellungen mit Firefox Sync auf sein iPhone synchronisieren und unterwegs weitersurfen.
Ebenfalls praktisch ist, dass man sich die Bedienungsanleitung für das App einfach per E-Mail zuschicken lassen kann, welche ein paar Minuten später auf dem iPhone zu lesen ist.
Schade dagegen ist eigentlich nur, dass die Browsingfunktionen soweit abgespeckt sind, dass man kaum vollwertig surfen kann.
Bild-©: Smartphonearea
Chatroulette – Warnung dämmt sexuelle Inhalte ein
26. Jul
Plattform wie Chatroulette oder Chathopper polarisieren. Das System ist recht simpel gehalten: Man verbindet seine Webcam mit dem Server des Anbieters und schon wir man mit anderen Chatpartnern verbunden. Wenn man mit der Person nicht chatten will, kann man einfach auf den “Next” Button klicken und schon wird man per Zufallsprinzip mit dem nächsten Videochatpartner verbunden.
Doch leider werden derartige Videochatplattformen auch missbräuchlich benutzt. Vor allem viele Männer zeigen schamlos ihr erigiertes Geschlechtsteil. Des Weiteren wird oft mit obszön und nicht jugendfreien Inhalt für dubiose Webseiten geworben.
Da meistens 20.000 – 30.000 User gleichzeitig online sind, ist eine einzelne Kontrolle schier unmöglich.
Nun aber werden Nutzern auf Chatroulette.com mit einer Meldung gewarnt, dass wer anstößige Inhalte an Minderjährige publiziert, gegen das US- sowie UN-Recht verstößt. Und das die Verantwortlichen aktiv mit Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten.
Welcome to our site. Enjoy your time here.
Warning: Broadcasting inappropriate content to minors is a violation of both US and UN law.We are actively cooperating with law enforcement agencies.
Und dieser Text scheint abschreckend genug zu sein, denn nach der Veröffentlichung der Meldung sind deutlich weniger jugendgefährdende Inhalte zu sehen.
Ganz verhindern wird es sich leider nicht lassen, aber die Eindämmung derartiger Inhalte ist schon einmal ein sehr großer Schritt in die richtige Richtung.
Chatroulette.com hacken
12. Jul
Chatroulette wurde Ende 2009 von dem 17-jährigen Russen Andrei Ternowski ins Internet gestellt.
Wie der Name schon sagt, ist die Plattform ein Roulette, um genau zu sein ein Roulette für Webcams. Im Videoroulette werden die Besucher, nachdem sie ihre Webcam mit dem Server verbunden haben, zufällig einem anderen Besucher (weltweit) zugeteilt. Über den “Next-Button” können beide Chatteilnehmer jederzeit den Chat beenden und zum nächsten Partner springen.
Laut der “Hilfeseite” von Chatroulette sind meistens bis zu 30.000 Besucher online – die Zahl schwankt natürlich je nach Uhrzeit und danach richtet sich natürilch dann auch die regionale Verteilung der Chatter richten.
Laut Wikipedia soll das beliebte Videochatportal auf sieben „Highend-Servern“ in Deutschland laufen und wird komplett über Werbeeinahmen finanziert.
Auch im Alexa Traffic Rank spiegelt sich die Beliebtheit der Chatseite wieder: weltweit hat Chatroulette.com einen Rang von 1,883 (Stand: 12. Juli 2010).
Kritik muss das Chatportal vor allem einstecken, da viele erotische Inhalte sowie Spam auch schon minderjährigen zugänglich gemacht wird und eine Kontrolle der publizierten Inhalte unmöglich ist.
In einem nicht repräsentativen Test von Newsdash (Dauer 5 Minuten), ergaben sich folgende Werte:
Spam: 13,04 %
Männer: 80,43%
davon zeigten 24,32 % ihr Geschlechtsteil
Frauen: 6,52 %
Es zeigt klar, dass hauptsächlich Männer diese Plattform nutzen und ein nicht beachtlicher Anteil davon, ist wohl nur auf sexuellen Kontakt aus.
Auf beispielsweise YouTube werden immer wieder Videos publiziert, in denen einem angeblich erklärt wird, wie man Chatroulette oder die Webcams seines Chatpartners hacken kann. Doch bisher stellten sich diese Videos immer als Fake heraus.
Nun haben wir zwei Bugs gefunden, mit dem ihre das populäre Videoportal zwar nicht richtig hacken könnt, aber das ist auch ohne Weiteres nicht umsetzbar.
1. Die Funktion “Localroulette” gibt euch die Möglichkeit regionale Chatpartner zu finden. Hier für wählt ihr die entsprechende Subdomain mit eurem Länderkürzel aus. Beispielsweise der Chatraum für Deutschland lautet de.chatroulette.com. Und genau hier befindet sich der Bug. Ihr könnt anstatt “de” auch jedes anderes Kürzel benutzen und so euren eigenen Chatraum für z. B. eure Freunde aufmachen. Z. B. ich-habe-chatrouellte-gehackt.chatroulette.com.
2. Ob ihr etwas angestellt habt oder nicht, ist egal, wenn zu oft der “Report” Button gedrückt wurde, wird eure IP-Adresse für 10 Minuten gesperrt. Diese Sperre kann man auf zwei Arten umgehen: Entweder man greift über einen Proxyserver auf die Webseite zu. Oder ihr wechselt z. B. in den “Localroulette” Modus, denn hier gilt die Sperrung nicht mehr.
Was haltet ihr von Chatroulette? Eine Plattform für notgeile (Männer) Menschen oder dient sie der Völkerverständigung?
Bild: appelogen.be
Kostenloser Song “El Dorado” von Iron Maiden
29. Jun
Coldplay hat es im Mai 2009 vorgemacht und sein Livealbum “LeftRightLeftRightLeft” kostenlos zum Download angeboten.
Mit Konzerten können die Künstler schon lange mehr Geld als mit den Plattenverkäufen verdienen und daher lassen sich viele Musiker nicht lumpen und bieten ihre Songs kostenlos im Internet an.
Aber auch als Kaufanreiz und Aufmerksamkeit für ein neues Album lassen sich kostenlose Musikstücke nutzen.
Die britische Musikgruppe Iron Maiden, deren Musikstil in die Richtung Hardrock sowie Heavy-Metal geht, stellt nun auf ihrer Internetseite ihren neuen Song “El Dorado” (zum gratis Download) vor, welcher ein Vorgeschmack auf das neue Album “The Final Frontier” geben soll.
Die El Dorado MP3 Datei ist ca. 9,4 MB groß. Neben dem MP3 Download gibt es auch noch ein exklusives Artwork Download, welches sich wirklich sehen lassen kann (siehe Bild).
Um zum Downloadbereich zu gelangen, müsst ihr lediglich eure E-Mail Adresse sowie Namen angeben, aber eine Verifizierung findet nicht statt.
Was haltet ihr von solchen Werbeaktionen? Heuchelei oder super Idee, um die User von ihrer Musik zu überzeugen?
Bild: ironmaiden.com
Das erste Video auf Youtube
11. Jun
YouTube kennt jedes Kind. Wenn man Videos schauen möchte, dann geht man auf YouTube. Wenn man Musik hören möchte, geht man auf YouTube. Wenn man zu viel Freizeit hat, geht man auf YouTube.
Die Plattform YouTube wurde Anfang 2005 von ehemaligen PayPal Mitarbeitern gegründet. Und ist seitdem extrem gewachsen. Früher war der Firmensitz noch in einem kleinen, engen Büro über einer Pizzeria in San Mateo (Kalifornien).
Doch seit Google das weltweit größte und bekannteste Videoportal für ca. 1,6 Milliarden US-Dollar erstanden hat, logiert man in einem großen Gebäude, welches früher der US-Bekleidungskette GAB, gehörte.
Auf YouTube werden ca. 20 Stunden Videomaterial pro Minute raufgeladen.
Nur mit dem Geldverdienen klappt es immer noch nicht so gut, denn trotz extrem hoher Ausgaben für Serverparks, Marketing etc. bleiben die vielen Werbekunden aus. Damit soll nun aber Schluss sein, denn man will die Besucher weg vom Fernseher, zu YouTube bringen.
Das aller erste Video zeigt einen der YouTube Gründer, der vor einem Elefantengehege steht und in 19 Sekunden darüber philosophiert, was cool ist. Raufgeladen wurden das erste YouTube Video der Welt, am Samstag, den 23. April 2005, um 08:27 Uhr. Das “Zoo-Video” wurde übrigens schon fast 3 Millionen Mal angeklickt.
PS: Übrigens kann man in YouTube auch Videos vorspulen, wie das geht, erfahrt ihr auf web-newspaper.
Quelle: Wikipedia
Screenshot: YouTube
Facebook übernimmt Start-up und schließt es gleich wieder
27. Mai
(golem) Der Social Community Riese Facebook hat mal wieder “zugeschlagen”. Diesmal wurde das noch kleine Start-up Unternehmen “Sharegrove“, welches sich auf den privaten Datenaustausch über Facebook Connect spezialisiert hatte, aufgekauft.
Das Interessante daran ist aber, dass Facebook wohl eher Interesse an den Entwicklern, als an dem Unternehmen zu haben scheint. Wie es aus einem Zitat von Sharegrove ersichtlich wird: “Wir sind froh, bekannt geben zu können, dass wir mit Facebook eine Vereinbarung zur Übernahme unserer Unternehmenswerte erzielt haben. Wir werden Teil des Facebook-Entwicklerteams.”
Mit der Hilfe von Sharegrove wird es Nutzergruppen ermöglicht, untereinander zu kommunizieren. Es können zwischen allen Teilnehmern Bilder, Links, Texte etc. ausgetauscht werden. Das ist aber nicht das erste Mal, dass Facebook ein Unternehmen schluckte, schon der Foto-Sharingdienst Divvyshot oder Octazen Solutions, wurden übernommen.
Zum 01. Juni 2010 soll der Service komplett eingestellt werden und aktuell sollen auch keine Anmeldungen mehr möglich sein.
Über den gezahlten Preis ist leider nichts bekannt, aber ich denke er war überzeugend genug.







