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Justiz
Selfmade-Millionär vor der eigenen Haustür hingerichtet
31. Mai
(bild) Der Millionär Klaus K. (80) aus Datteln (NRW) wurde vor der Haustür seiner Villa hinterhältig hingerichtet. Herr K. ist ein Selfmade-Millionär, der es vom kleinen Geflügelhändler zu einem großen Fleischhändler geschafft hatte. Neben teuren Immobilien besaß er auch ein Viersternehotel.
Das besagt Hotel verließ das spätere Opfer in der Samstagnacht wie immer gegen 22:15 Uhr, um zu seiner Frau nach Hause zu fahren. Doch während Klaus K. mit dem Aufschließen der Haustür beschäftigt war, kamen – laut der Bild – zwei Täter, die sich im Gebüsch versteckt hatten, auf das Opfer zu und richteten ihn brutal mit Schüssen von hinten hin.
Die Angehörigen hatten zwar noch den Notruf gewählt, aber der gerufene Notarzt sowie die Sanitäter konnten nicht verhindern, dass Herr K. noch am Tatort verstarb. Über das Motiv ist noch nichts bekannt, bisher stehen nur Spekulationen im Raum.
Junge Männer bedrohen in München einen Taxifahrer
29. Mai
(abendzeitung) Am Donnerstagabend stiegen an dem Taxistandplatz in der St.-Bonifatius-Straße (München) vier Jugendliche gegen 18:40 Uhr in ein freies Taxi ein. Kurz vor dem Erreichen des eigentlichen Zieles, änderten die Fahrgäste ihr Fahrziel und wollten von nun an in den Berlinweg.
Aber vor der besagten Straße zog einer der Täter ohne Vorwarnung eine Schusswaffe und bedrohte den Taxifahrer.
Doch der 63-Jährige ließ sich nicht erpressen, drückte die schwarze Pistole von sich weg und öffnete zu gleich zu Autotür. Darauf hin flohen die vier Täter.
Die Abendzeitung publizierte folgende Täterbeschreibung:
Haupttäter: männlich, ca. 18 Jahre alt, ca. 180 cm groß, athletisch, er führte eine schwarze Schusswaffe mit.
Beifahrer: männlich, ca. 17-18 Jahre alt, ca. 180 cm groß, kräftig, schwarze, eher kurze Haare; schwarze Oberbekleidung.
Mittäter: männlich, ca. 14 Jahre alt, ca. 160 cm groß, schlank, schwarze Haare; schwarze, weite Kapuze, schwarze Bekleidung
Mittäter: männlich, ca. 16-17 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schlank, kurze, schwarze Haare, auffallend kindliche, feinporige Gesichtshaut schwarze Bekleidung.
Sollte es Zeugen geben, die etwas zum Tatgeschehen beitragen können oder sogar möglicherweise die Täter gesehen haben, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Rüpel Rapper Bushido muss blechen
28. Mai
(bild) Der Gangsterrapper Bushido alias Sonny Black und Hauptfigur im Kinofilm “Zeiten Ändern Dich” musste sich gestern vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten wegen Beleidigung in zwei Fällen verantworten.
Bei einer Verkehrskontrolle vor fast genau einem Jahr (30. Mai 2009), soll der Berliner Rapper, der mit bürgerlichen Namen Anis Mohamed Youssef Ferchichi heißt, bei einer Verkehrskontrolle die Beamten mit Worten wie “Affe” oder “Hampelmann” betitelt haben.
Weiter wurde im vorgeworfen, dass er bei einer Schwulen/Lesben-Demo gut einen Monat später (27. Juni 2009) eine Teilnehmerin, wegen ihr sexuellen Gesinnung, sowie den Veranstalter beleidigt haben soll.
Schon im Januar 2010 wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 18.000 € verurteilt. Doch er ging in Berufung.
Nach einer wiederholten Anhörung von Bushio wurde er wegen Beamtenbeleidigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.500 € verurteilt. Aber das zweite Verfahren (Homosexuellen-Demo) wurde fallen gelassen.
15 Monate Bewährung für Herrn Tauss
28. Mai
(golem) Vor Längerem taucht der Name “Jörg Tauss” in den Medien auf, weil er Kinderpornografie besitzt haben soll. Der ehemalige SPD-Medienexperte begründete den Besitz dadurch, dass er als Bundestagsabgeordneter das Recht habe, selbst in der Szene zu recherchieren.
Nun hat in das Landgericht Karlsruhe zu 15 Monate auf Bewährung verurteilt. Die Staatsanwaltschat hatte sogar noch auf eine Geldstrafe in Höhe von 6.000 € plädiert.
Seine Verteidigung hatte jedoch einen Freispruch gefordert, da Tauss die Bilder sowie Videos nur zur Recherche besessen haben soll.
Seit dem er aus der SPD ausgetreten ist, ist er Mitglied der Piraten Partei. Tauss war einer der Personen, die sich 2009 gegen die Internetsperre von Ursla von der Leyen massiv ausgesprochen hatte. Die Piraten Partei lässt in einer Stellungsnahme verlauten, dass sie hinter ihrem Mitglied steht.

