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Justiz
Bewährungsstrafe für Jörg K. aus Winnenden
10. Feb
Winnenden/Stuttgart – Vor zwei Jahren schockt der Amoklauf von Winnenden ganz Deutschland. Heute wurde Jörg K. (52), der Vater des Amokläufers Tim K., vor dem Stuttgarter Landgericht zu einer Haftstrafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Die Strafe wird aber zur Bewährung ausgesetzt.
Grund für die Verurteilung war, dass der Sportschütze seine 9mm Beretta unverschlossen im Schlafzimmerschrank aufbewahrte.
Auch wenn der Richter klarstellte, dass Jörg K. nicht für die grausame Tat seines Sohnes verantwortlich sei, so hatte er die Waffe sowie Munition ungesichert herumliegen lassen. Wäre die Waffe in einem Waffenschrank ordnungsgemäß verschlossen gewesen, hätte der 17-jährige Amokläufer seine Tat nicht in diesen Umfang ausführen können.
Mit dieser Waffe tötete sein Sohn Tim an der Albertville-Realschule 15 Menschen und anschließend sich selbst.
“Sobald die Urteilsbegründung vorliegt und das Urteil Bestand hat, stellt sich für die Stadt Winnenden die Frage, ob wir zivilrechtlich unsererseits den materiellen Schaden einklagen, den die Stadt als Schulträgerin erlitten hat“, so zitierte t-online.de den Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth (CDU).
Nun will die Stadt Winnenden möglicherweise Jörg K. auf Schadensersatz verklagen, denn durch seine Fahrlässigkeit sind nicht nur Menschen ums Leben sowie verletzt worden, sondern es entstand auch ein Sachschaden von mindestens 200.000 €. (t-online)
Zugunglück: Trauerfeier am Wochenende
02. Feb
Nachdem beim Zugunglück, welches sich vor einigen Tagen bei Hordorf ereignete, starben sechs Männer sowie vier Frauen. Ihnen soll am Wochenende gedacht werden.
Bei der Kollision eines Personenzuges mit einem Expresszug von Veolia kamen zehn Menschen ums Leben. 43 Personen wurden verletzt, 18 davon schwer. Offenbar hatte der Lokführer des Harz-Elbe-Expresses zwei Haltesignale übersehen, wie sich nun aus einem Bericht des Bundesverkehrsministeriums herausstellte. Weiterhin wird angezweifelt, ob er zum Zeitpunkt der Kollision überhaupt am Steuer saß. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen fahrlässiger Tötung.
Veolia hat für die Hinterbliebenen ein Spendenkonto eingerichtet, mit welchem man die Hinterbliebenen finanziell unterstützen kann. Zeitpunkt und Höhe der Auszahlung bleibt jedoch noch unklar.
Während nun der Magdeburger Landtag am Mittwoch der Opfer mit einer Schweigeminute gedachte und und Landtagspräsident Steinecke immer noch von diesen Bildern geschockt ist, findet nun im Halberstädter Dom in Magdeburg am Wochenende eine öffentliche Trauerfeier für die Verunglückten statt, die gehisste Trauerbeflaggung wurde für diesen Anlass verlängert.
Anwältin von Olaf H. gibt ihr Mandat ab
01. Feb
Grefrath/Krefeld – Die Rechtsanwältin Ute Steinbrenner (52) von Olaf H. gibt ihr Mandat nach nur wenigen Tag ab.
Gegenüber der Bild Zeitung bestätigte ein Polizeisprecher: „Olaf H. hat zurzeit keinen Verteidiger.“
Sollte Olaf H. keinen Anwalt finden, der ihn vor Gericht vertreten will, dann wird ihm ein Pflichtverteidiger zugewiesen.
Wie Mirco umgebracht worden ist, ist immer noch unklar. Am kommenden Freitag sollen die Obduktionsergebnisse vorliegen, aber es ist davon auszugehen, dass dies nicht mehr zweifelsfrei festzustellen ist, da Mircos Leiche nur noch aus Knochen besteht.
Diesen Donnerstag findet ein großer Trauergotttestdinest in Grefrath für den kleinen Mirco stattet. Familie Schlitter wird daran nicht teilnehmen.
Mirco Schlitter († 10) war am 03. September 2010 auf dem Heimweg von Olaf H. abgefangen und verschleppt worden. Nach mehreren Stunden in Gefangenschaft brachte der 45-jährige Familienvater sein Opfer um und legt ihn in einem Waldstück ab. Es ist davon auszugehen, dass der Schüler sexuell missbraucht worden ist. Als Grund für die Tat gibt H. beruflichen Stress an.
(Bild Zeitung)
Donnerstag: Trauerfeier für Mirco Schlitter
29. Jan
Der elfjährige Mirco Schlitter wurde in der vergangenen Woche tot aufgefunden. Vor rund einem halben Jahr fiel er einem Vergewaltigungsverbrechen zum Opfer. Wir haben berichtet.
Nun soll am kommenden Donnerstag im reinland-westphälischen Grefrath eine Trauerfeier stattfinden, um den Tod Mircos zu gedenken.
Vergangene Woche wurde der Mörder und Vergewaltiger Mircos festgenommen, der ohne zu zögern seinen Mord an Mirco nach 146 Tagen gestand.
Am 03.02.2011 findet nun laut Pfarrer Norbert Selent eine öffentliche Trauerfeier in der Christengemeinschaft Grefraths statt. Ihm zufolge wird ein großer Ansturm an Anteilnehmenden erwartet.
Die Familie wird sich nach der Trauerfeier ein paar Tage zurückziehen und weiter psychologisch betreut werden. Damit sollen die Erlebnisse der Familie demensprechend aufgearbeitet und verarbeitet werden. Mircos Beerdigung wird noch nicht am Donnerstag stattfinden, sondern wird noch um einige Zeit verschoben. Der genaue Termin ist noch nicht festgelegt.
Fall Mirco: Polizei nimmt in Pressekonferenz zur Tat Stellung
28. Jan
Wie wir bereits gestern berichtet haben, wurde die Leiche des zehnjährigen Mircos am Donnerstag gefunden. Bisher hielt sich die Polizei zur Tat zurück, erstmals heute fand in Mönchengladbach eine Polizeipressekonferenz zum Fall Mirco statt.
Ingo Thiel – Leiter der SoKo Mirco – berichtete, dass der Familienvater Olaf H. Mirco aus Frustration umbrachte. Neben Thiel waren noch Polizeisprecher Theveßen, Staatsanwältin Silke Naumann sowie drei weitere Personen als Stellvertretende auf der Pressekonferenz erschienen.
Er wollte seinen Frust abbauen
Olaf H., Angestellter der Deutschen Telekom wurde von seinem Chef per Handy angerufen und niedergemacht. Das war laut Aussage des Mörders nicht das erste Mal, dass das geschah. Um seinen Stress abzubauen, fuhr H. planlos durch die Städte, bis er Mirco sah. H. hielt an, als er Mirco sah und sagte ihm, dass er absteigen soll. Völlig iritiert folgte Mirco diesem Hinweis und stieg kurz darauf in das Auto des Unbekannten. Ein Zeuge hat diesen Vorgang beobachtet und lieferte dann den entscheidenden Hinweis, der H. überführte.
Mirco wurde von H. entkleidet, sexuell missbraucht und anschließend getötet
Die Kommission gab weiterhin bekannt, dass Mirco von dem Täter in das 12km entfernte Wachtendonk gefahren wurde. Dort soll er vom Täter sexuell missbraucht worden sein. Die genaue Todesursache ist noch unklar, ebenso, ob Mirco am Vergewaltigungsort oder woanders umgebracht wurde.
Laut Thiel war Mirco kein geplantes Opfer. Er wurde nur zufällig vom Täter ausgewählt und anschließend missbraucht. Laut psychologischen Gutachten – so die Stellvertretenden der Pressekonferenz – suchen sich Leute wie H., die unter ständigem Druck von höhergestellten Personen stehen Opfer, die ihnen unterlegen sind, um Machtreize und Dominanz auszuüben.
Entgegen vieler Meinungen der Presse, in der H. bei dem Verkauf seinen Autos ins Ausland erwischt worden sei, war das Auto ein Leasingwagen, so die Polizei auf der Konferenz. Olaf H. hatte den Wagen nach Ablauf der Leasingzeit den Wagen rechtmäßig an den luxemburgischen Verleiher zurück. Trotzdessen, dass der Besitzer des Wagens im Urlaub war, stellte er den am Frankfurter Flughafen bereitstehenden Wagen für die polizeiliche Untersuchung zur Verfügung. An diesem Wagen konnten nun eindeutig DNA-Spuren von Mirco gesichert werden und Mircos Täter konnte nun identifiziert werden.
Nachdem Olaf H. Mirco sexuell vergewaltigt hatte, fuhr er entlang der Landstraße 39, an der er Mircos Sachen und sein Handy ablegte. Daraufhin fuhr er nach Hause.
Laut seiner Frau war er mit Arbeitskollegen unterwegs. Sie glaubt an seine Unschuld.
Am 26. Januar erfolgte schließlich um 06:00 Uhr morgends die Verhaftung Olaf H.s. Nachdem die Polizei bei H. eintraf, folgte er zum Überraschen der Familie widerstandslos der Aufforderung der Polizisten, ihnen zu folgen. Auf dem Präsidium legte er dann ein umfassendes Geständnis zu seiner Tat ab und zeigte den Beamten, wo sich Mirco befand.
Welche Misshandlungen genau an Mirco ausgeführt wurden, dazu wollte die Polizei bis jetzt keine Stellung nehmen. Eine Obduktion wurde angeordnet, jedoch gestaltet sich diese aufgrund der fast 150 Tage die Mirco verschollen war äußerst schwierig.
Mirco ist einem brutalen Sexualverbrechen zum Opfer gefallen, 146 Tage und 9000 Hinweise wurden bis zur Verhaftung benötigt. Die Eltern Mircos stehen unter schwerem Schock, sie werden derzeit von einem Psychologen betreut.
Gegen H. wurde eine Klage wegen Freiheitsberaubung, sexueller Nötigung bzw. Vergewaltigung und Mordes erhoben.
Die Pressekonferenz wurde live auf dem Nachrichtensender N24 ausgestrahlt.
Video: Teil 1
Video: Teil 2
Video: Teil 3
Video: Teil 4
Video: Teil 5
Video: Teil 6
Video: Teil 7
Video: Teil 8
Weitere Informationen zum Fall Mirco und sein Verlauf in 35 Artikeln finden Sie hier.
Mirco Schlitter: Leiche des Zehnjährigen gefunden
27. Jan
Einer der größten Sucheinsätze der nordrhein-westfälischen Polizei ging heute zuende: Der Fall Mico Schlitter.
Rückblende: Es ist der 03. September 2010. Mirco Schlitter aus der Stadt Grefrath machte sich von einem Skaterplatz auf zum Elternhaus. Kurz zuvor hat er noch mit seiner Mutter telefoniert, dass er sich auf den Heimwegmacht. Doch da kam er niemals an. Etwa eine Woche später fand mal Mircos Fahrrad und seine Hose nicht weit von seinem Elternhaus entfernt. An diesem Tage wurde vielen bewusst, dass es sich um ein Sexualverbrechen handeln könnte. Trotz Handyortung und Suchtrupps von 1000 Beamten konnte Mirco nicht gefunden werden.
Die Medienpräsenz Mircos steigt nun immer mehr an, selbst in Aktenzeichen XY auf ZDF und vielen weiteren Sendungen war er Kernpunkt der Ausstrahlung.
Es ist der 18. September Mirco wird nun elf Jahre, vermisst ist er immernoch. 15 Tage nach verschwinden gibt es immer noch keine heißen Spuren. Nun werden selbstKampfjets eingesetzt, um Informationen aus der Luft zu bekommen. Doch vergeblich – es wurden dadurch keine weiteren Hinweise aufgedeckt und Mirco bleibt immer noch verschollen.
Nach 24 Stunden des Vermisstseins ist die Überlebensrate sehr niedrig, nach zwei Wochen gleich null
Doch die Polizei gibt nicht auf, obwohl es nach 24 Tagen und über 2600 Hinweisen keine nützlichen Anhaltspunkte gab. Auch ein verzweifelter Appell der Eltern bliebt unwirksam. Nun werden Flüsse und Wälder von polizeilichen Einsatztruppen durchkämmt. Doch weder die Taucher noch die Suchstaffel konnte einen Erfolg einfahren. Mirco scheint hoffnungslos verloren zu sein. Auch die Eltern wandten sich erneut mit einem Appell an die Öffentlichkeit.
Nun kamen neue Hinweise auf. Zeugen sollen Mirco in einem Maisfeld schreien gehört haben. Mittels eines Schallgutachtens soll nun ausgewertet werden, von wo genau die Schreie gekommen sind. Das lokalisierte Areal wurde daraufhin von der Polizei gründlich durchsucht, auch hier ein Fehlschlag.
Am 52. Tag kam eine heiße Spur auf: Der Fahrzeugtyp in welchem Mirco verschleppt wurde, konnte identifiziert werden. Der Täter soll laut Zeugenaussagen einen VW Passat Kombi gefahren haben. Die extra für den Fall eingerichtete Sonderkommission “SoKo Mirco” überprüfte daraufhin 2500 Fahrzeuge dieses Types. Dennoch finden die Ermittler nicht ausreichend Hinweise um den Aufenthaltsort Mircos zu lokalisieren.
Intensive Polizeisuche brachte keine relevante Spuren
Die Polizei vermutet nun Mirco im anliegenden Nebelwald, doch auch da wurde Mirco nach Durchkämmung des Areals nicht gefunden. Auch eine unbemannte Drohne brachte keine neuen Erkenntnisse. So sank auch am 79. Tag die Hoffnung Mirco zu finden immer mehr. Gestern, am 26. Januar 2011 – der 145. Tag des Verschwindens Mircos – nahm die Polizei einen Tatverdächtigen fest. Weitere Einzelheiten gab die Polizei bis dato nicht preis.
Heute:
Es ist der 27. Januar 2011: Mircos Leiche wurde gefunden und eindeutig identifiziert. Einzelheiten werden morgen auf einer Pressekonferenz in Mönchengladbach bekanntgegeben. Ein 45 bzw. 46-jähriger Familienvater soll laut Berichte der Medien als Täter identifiziert worden sein. Nach knapp 6000 Hinweisen und 146. Tage des Bangens ist nun klar, dass Mirco nicht mehr am Leben ist. Fast ein halbes Jahr hat die Sonderkommision für die Aufklärung des Falles benötigt.
Details werden wie berichtet erst morgen preisgegeben, fest steht, dass ein silbergrauer Passat aber ausschlaggebend für den Fund der Leiche war.
Mircos Eltern stehen nun unter Schock, dass ihr Sohn tot ist. Eine psychologische Betreuung kümmert sich nun im das Elternpaar. Laut Medienaussagen soll der Telekommitarbeiter aus Bonn, der Mirco umbrachte, wahrscheinlich ein Sexualdelikt an Mirco begangen und ihn daraufhin umgebracht haben.
Auf Newsdash.de wurde in einer 33-teiligen Dokumentation immer wieder über Mirco berichtet.
Ein Archiv mit Ausführlichen Informationen ist hier zu finden:
Wo ist der kleine Mirco Schlitter aus Grefrath?
SoKo Mirko Tappt immer noch im im Dunkeln
Aktenzeichen XY soll im Fall Mirco helfen
Mircos elfter Geburtstag: Und die Suche geht weiter
Fall Mirco: Auch Kampfjets bringen keine neuen Hinweise
Mirko Schlitter: Verschwundener Müll wieder aufgetaucht
Mirko Schlitter: verzweifelter Appell der Eltern an den Täter & und keine neuen Hinweise
Soko Mirko: Ist man dem Täter auf der Spur?
Mirko Schlitter: 24 Tage, über 2.600 Hinweise doch immer noch keine Spur
Tag 25: Haben Zeugen den kleinen Mirko schreien hören?
Fall Mirco: Offener Brief des SoKo-Leitrs Ingo Thiel
Soko Mirco: Die Niers soll erneut durchsucht werden
SoKo Mirco: Taucher bringen keine neuen Erkenntnisse
Tag 29 aber Mirko bleibt verschwunden
Tag 31: SoKo Mirco will nicht aufgeben
Flächendeckende Suche nach Mirko eingestellt
Soko Mirko: Tauchergruppen bringen keine neuen Erkenntnisse
Fall Mirco: Schallgutachten soll neue Spuren finden
Tag 42: Gefundener Gegenstand konnte Mirco zugeordnet werden
Heiße Spur im Fall Mirco Schlitter: Fahrzeugtyp identifiziert
Mirco Schlitter: War der Täter in der Waschanlage?
Mirco Schlitter: Bundesweite Suche nach Passat-Kombis
Mirco Schlitter (© Polizei NRW)
Fall Mirco Schlitter aus Grefrath – Was bisher geschah Teil I
Grafik L 39 mit Fundstellen (© Polizei NRW)
Grefrath: Handy von Mirco Schlitter gefunden
Fall Mirco Schlitter, Grefrath:Trotz Handy-Zufall, Pannen oder Spur? Fahndung mit Unlogik?
Fall Mirco: Befindet sich seine Leiche im Nebelwald?!
Mirco aus Grefrath: Doch keine Leiche im Nebelwald
Mirco Schlitter: Auch die unbemannte Drohne liefert keine neuen Erkenntnisse
Mirco Schlitter: Doch keine Verbindung zum Doppelmord in Bodenfelde
Soko Mirco: Zugriff nur noch eine Frage der Zeit
Mirco Schlitter: Tatverdächtiger festgenommen
Aktueller Artikel: Mirco Schlitter: Leiche des Zehnjährigen gefunden
Ganz Deutschland trauert um den seit einem fast ein halbes Jahr verschollenen Mirco, der nun tot aufgefunden wurden. Erste Einzelheiten werden morgen auf der Pressekonferenz preisgegeben.
Wir berichten weiter!
Kachelmann scheitert mit Befangenheitsantrag
24. Jan
Mannheim/Schweiz – Erst vor ein paar Tagen hatte Jörg Kachelmann (52) in einem Schweizer Radiosender das Wetter moderiert. Das war seit seiner Festnahme im Frühjahr 2010 sein erster Auftritt als Wettermoderator. Dennoch muss Kachelmann sich nun wieder vor dem Mannheimer Landgericht den Vergewaltigungsvorwürfen stellen.
Am 24. Verhandlungstag hat Rechtsanwalt Johann Schwenn versucht einen der wichtigsten Zeugen der Anklage, den Traumaexperten Günter Seidler, anzugreifen. Schwenn zweifelt an der Richtigkeit des Gutachtens und spricht sich gegen den Therapeuten aus.
Mit der Hilfe von 12 Fragen will der Jurist Schwenn die Eignung des Psychotherapeuten infrage zu stellen.
Kachelmann wird vorgeworfen seine langjährige Freundin, eine Radiomoderatorin aus Schwetzingen, vergewaltigt zu haben. Hier für verantwortet er sich vor der 5. Strafkammer des Mannheimer Landesgerichts.
Prozess soll am 01. Februar 2011 mit der Aussage des Rechtsmediziners Rainer Mattern fortgeführt werden.
(stern.de)
Karsten Speck wegen Betrug und Steuerhinterziehung vor Gericht
06. Dez
Frankfurt (Oder) – Wieder einmal steht der Schauspieler Karsten Speck (50) vor Gericht. Seit Montag muss sich der ehemalige «Hallo Robbie» (ZDF) Darsteller vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, dass er zwischen den Jahren 2002 und 2007 in mehreren Fällen Betrug sowie Steuerhinterziehungen begangen haben soll.
Laut der Bild Zeitung, soll der 50-Jährige versucht haben mit Scheinrechnungen und dubiosen Partnern seine tatsächlichen Schulden zu verschleiern, um somit einen Großteil seiner Einkünfte für sich behalten zu können.
Schon im November 2004 ist Karten Speck vom Landgericht Dortmund wegen Betruges zu zwei Jahren und zehn Monaten Freiheitsstrafe verurteilt worden. Damals versuchte er sein Glück mit Immobiliengeschäften, doch scheiterte an seinem Vorhaben und häufte Schulden in Millionenhöhe an. Dennoch wurde er frühzeitig entlassen.
Auch Specks Schwiegereltern sollten in den Betrug verwickelt sein. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat Anklage erhoben. Für den Prozess sind insgesamt bis zum 17. Januar 2011 elf Verhandlungstage vorgesehen. (Bild Zeitung/quotenmeter)
Jörg Kachelmann: Neuer Verteidiger Johann Schwenn setzt auf “Attacke”
01. Dez
Mannheim – Im Vergewaltigungsprozess gegen Jörg Kachelmann (52) gab es in der Verteidigung einen Wechsel. Ab heute – dem 16. Prozesstag – wird Jörg Kachelmman nicht mehr von Reinhard Birkenstock und Klaus Schroth vertreten, sondern holt den Promi-Anwalt Johann Schwenn (Kanzlei Schwenn & Krüger Rechtsanwälte) in die Verteidigung.
Der Richter begrüßt den neuen Anwalt kurz: “Ich begrüße Rechtsanwalt Schwenn als neuen Verteidiger von Jörg Kachelmann. Wir kommen zum Programm wie angekündigt und werden mit der Zeugin G. fortfahren.”
Die neue Verteidigung geht gleich in den Angriff über: Schwenn kritisiert die “prozessbegleitende Berichterstattung besonderer Art” der Medien und fordert, dass Kachelmanns Medienanwalt Ralf Höcker auch in den nicht öffentlichen Verhandlungen anwesend sein darf.
Des Weiteren ließ er eine Zeugenvernehmung unterbrechen und kritisierte die Art der Fragestellung mehrerer Richter.
Doch über die tatsächlichen Gründe, für den Wechsel der bisherigen Verteidigung, kann im Moment nur spekuliert werden.
Birkenstock äußerte sich gegenüber stern.de zurückhaltend: “Herr Kachelmann hat sich für einen anderen Anwalt entschieden. Mehr sage ich nicht dazu.” Auch sein Kollege Klaus Schroth kam zu Wort: “Ich habe am Montagnachmittag eine E-Mail von Herrn Kachelmann bekommen, in der er mir für meine Arbeit gedankt hat und mir mitgeteilt hat, dass er sich entschieden habe, sich einen neuen Anwalt zu nehmen.”
Birkenstock ist schon seit Längerem wegen seiner zurückhaltenden Art kritisiert worden: ”Birkenstock ging im Ermittlungsverfahren lange Zeit viel zu defensiv an die Sache heran. Außerdem ist er kein Spezialist für solche Sexualverbrechen. Und gute Kollegen, die ihre Hilfe angeboten haben, hat er weggebissen.” So ein Anwalt aus dem Rheinland gegenüber stern.de
Schwenn hat erst vor ein paar Wochen vor dem Landgericht Lüne zwei Männern, die wegen Vergewaltigung angeklagt waren, durch sein Vorgehen zum Freispruch verholfen. Dies könnte ein möglicher Grund sein, warum Jörg Kachelmann nun auf Rechtsanwalt Schwenn setzt. (Bild Zeitung/Welt online/Stern.de)
Mirco Schlitter: Doch keine Verbindung zum Doppelmord in Bodenfelde
23. Nov
Grefrath (NRW) – Wie die Polizei mitteilte stehen die Morde an zwei Jugendlichen nicht in Verbindung mit dem Verschwinden des 11-jährigen Mirco Schlitter aus Grefrath.
Wie die Bild Zeitung berichtet sagte ein Sprecher der Polizei heute “Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist zwischen beiden Fällen kein Zusammenhang erkennbar“. Zwar hatten sich die Leiter der Soko Mirco Ingo Thiel sowie der Mordkommission im Doppelmord von Bodenfelde ein längeres Telefongespräch geführt und routinemäßig die Erkenntnisse verglichen, doch es konnten keine Parallelen festgestellt werden.
Im Fall “Bodenfelde” kam es im Verlauf des Tages zu einer Festnahme von einem Tatverdächtigen.
Hingegen im Fall Mirco Schlitter fehlt noch eine heiße Spur auf den Täter und auch die Leiche des Schülers ist immer noch nicht aufgetaucht. (Bild Zeitung)






