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Politik
Thilo Sarrazin – Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen
04. Sep
Der Name Thilo Sarrazin kennt mittlerweile ganz Deutschland. Die Diskussionen über sein Buch Deutschland schafft sich ab: Wie wir unser Land aufs Spiel setzen scheinen nicht zu enden.
Für die Leute, die nicht wissen, was der Bundesbank Vorstand so in seinem Buch schreibt, für den gibt es hier eine Kurzzusammenfassung:
Thilo Sarrazin beschreibt mit seiner profunden Erfahrung aus Politik und Verwaltung die Folgen, die sich für Deutschlands Zukunft aus der Kombination von Geburtenrückgang, problematischer Zuwanderung und wachsender Unterschicht ergeben. Er will sich nicht damit abfinden, dass Deutschland nicht nur älter und kleiner, sondern auch dümmer und abhängiger von staatlichen Zahlungen wird.
(Quelle Amazon.de)
Aber kritischen Fragen steht, die wohl aktuell umstrittenste Person Deutschlands, nicht sehr intelligent entgegen, denn der Publizist und Ex-Vize des Zentralrats der Juden Michel Friedman, wurde, laut der Bild Zeitung ein Arschloch genannt, weil er sich durch dessen Fragen in die Enge getrieben fühlte.
Nun will die SPD ihn aus ihren Reihen schmeißen und auch als Bundesbank Vorstand soll er abdanken. Dies kann aber nur der Bundespräsident entscheiden. Der Christian Wulff wird aber sicher nicht vorschnell entscheiden, denn Sarrazin äußerte entgegen dem Focus:
“Der Bundespräsident wird sich genau überlegen, ob er eine Art politischen Schauprozess vollenden will, der anschließend von den Gerichten kassiert wird.”
Also bleibt es erst einmal spannend, wie es nun weiter gehen wird. Aber auch wenn Herr Sarrazin durch dieses Buch Sympathisanten der Rechten Szene gewinnen konnte, dürfte sein Ansehen national sowie international großen Schaden genommen haben und sicherlich noch weiterhin nehmen.
In den meisten Läden ist das Buch schon ausverkauft, aber online Bestellungen sind noch möglich. Ein Exemplar kostet übrigens 22,99 €. Ob einem das Geld dafür wert ist, sollte jeder selber für sich entscheiden…
Was haltet ihr von diesem Buch? Habt ihr es schon gelesen? Oder werdet ihr es auch noch kaufen?
Politiker sind auch nur Menschen
25. Aug
Schon Franz Müntefering (SPD) zeigte, dass Politik nicht alles im Leben ist. Denn im Jahre 2007 trat der SPD Politiker wegen dem Krebsleiden seiner zweiten Frau Ankepetra Rettich zurück. Sie verstarb im Sommer 2008. Mittlerweile ist er – mit dem Willen seiner verstorbenen Ehefrau – wieder verheiratet.
Am Montag zeigte nun auch Frank-Walter Steinmeier (54), dass die eigene Familie vor der Arbeit und dem Politikleben steht. In einer eigens einberufenen Pressekonferenz erläuterte der SPD-Fraktionschef, dass er eine Pause einlegen werde, um seiner schwer kranken Frau Elke Büdenbender (48) seine Niere zu spenden.
Steinmeiers Frau leidet schon seit ca. 14 Jahren an der schweren Nierenkrankheit, doch bis vor Kurzem konnte die Erkrankung nicht mehr mit den üblichen Methoden sowie Medikamenten im Griff gehalten werden, sondern nur noch eine Transplantion oder Dialyse können helfen.
Auch die Kanzlerin Angela Merkel zeigte Betroffenheit und nutzte den Anlass um die Bundesbürger zur Organspende aufzurufen bzw. sich einen Spenderausweis zu zulegen.
Habt ihr schon einen Organspendeausweis? Wenn nicht, dann findet ihr die entsprechenden Informationen auf organspende-info.de
Quelle: Bild.de
Elektronischer Personalausweis kommt im November
17. Jun
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) lud ihn Berlin zur Pressekonferenz, um den neuen elektronischen Personalausweis vorzustellen. Der neue Perso ist ungefähr so groß wie eine Kreditkarte oder ein Führerschein und mit einem Chip ausgestattet, dadurch ist er fast wie “ein kleiner Computer, der viel kann” so der Minister.
Der neue Perso soll 28,80 € kosten – was drei Mal so viel ist, wie die bisherigen Kosten – und mit ihm ist es dann möglich, sich in Geschäften oder im Internet zu identifizieren. Auch wird der Ausweis mit Chipkarte über einen sechstelligen Pin verfügen.
Um die Daten auf dem Chip auszulesen, wird ein extra Lesegerät benötigt.
Neben den persönlichen Daten wird auch noch ein Foto auf dem Personalausweis “gespeichert” sein; hingegen Fingerabdrücke freiwillig angegeben werden können.
Verständliche Kritik kommt natürlich von Datenschützern, da sie davon ausgehen, dass die Daten nie zu 100 % geschützt werden sein können. (abendzeitung)
15 Monate Bewährung für Herrn Tauss
28. Mai
(golem) Vor Längerem taucht der Name “Jörg Tauss” in den Medien auf, weil er Kinderpornografie besitzt haben soll. Der ehemalige SPD-Medienexperte begründete den Besitz dadurch, dass er als Bundestagsabgeordneter das Recht habe, selbst in der Szene zu recherchieren.
Nun hat in das Landgericht Karlsruhe zu 15 Monate auf Bewährung verurteilt. Die Staatsanwaltschat hatte sogar noch auf eine Geldstrafe in Höhe von 6.000 € plädiert.
Seine Verteidigung hatte jedoch einen Freispruch gefordert, da Tauss die Bilder sowie Videos nur zur Recherche besessen haben soll.
Seit dem er aus der SPD ausgetreten ist, ist er Mitglied der Piraten Partei. Tauss war einer der Personen, die sich 2009 gegen die Internetsperre von Ursla von der Leyen massiv ausgesprochen hatte. Die Piraten Partei lässt in einer Stellungsnahme verlauten, dass sie hinter ihrem Mitglied steht.
Nazi-Jagt im World Wide Web
26. Mai
(zeit) Das Internet wird immer häufiger als Waffe gegen Rechtsradikale genutzt. Zum Beispiel in der Social Community Facebook formiert sich der Widerstand: In der Gruppe “Kein Facebook für Nazis – NPD Seite löschen!” haben sich, in nicht einmal einen Monat, fast 300.000 User angemeldet.
Mitglieder der Antifa Freiburg greifen jetzt auch zu illegalen und drastischeren Mitteln: Sie publizieren Namen und E-Mails von überzeugten Rechtsradikalen im Internet. Dadurch wurden unter anderem der NPD-Kreisverband Freiburg aufgelöst und eine rechtsextreme Kameradschaft aufgedeckt. Selbst der Innenminister Heribert Rech (CDU) bezieht seine Informationen über die Rechtszene von der Antifa Freiburg.
Die Informationen der recherchiert werden gehen von dem Bankkonto bis hin zum Autokennzeichen: Alles, was gefunden wird, wird genadenlos publiziert. Auch ganz intime Details wie der Streit mit einer Freundin wird veröffentlich “Mir kommt es vor, dass Du Dein Ziel erreicht hast und schwanger bist, und wenn ich nicht das mach, wie Du es willst, kann ich bleiben, wo der Pfeffer wächst“.
Dass hier diverse Strafbestände erfüllt werden, ist den Verantwortlichen egal. Damit diese Art der Selbstjustiz weiterhin online einsehbar ist, ist die Webseite seit März bei einem Hoster in Island zu finden.
Im Moment ist Webseite der Antifa Freiburg nicht vollfunktionstüchtig, denn wer die Startseite aufruft, erhält folgende Meldung: “Diese Rubrik gibt es in unserer Datenbank nicht!”
Beispiele für das “Nazi-Outing” lassen sich leicht im Netz finden, z. B. auf linksunten.indymedia.org.
Mit nackter Haut zu mehr Stimmen – CPS
25. Mai
(oe24) Auch in Tschechien gibt es eine Piratenpartei (CPS), die aktuell für die Lockerung des Copyright-Gesetzes kämpft.
Hier für hat die CPS-Kandidatin mehrere Nacktfotos von sich ins Netz gestellt, um auf die Partei aufmerksam zu machen.
Im offiziellen CPS-Wahlspot äußert sie sich wie folgt: “Man nennt mich Pirat. Zum Piraten hat mich ein schlechtes Copyright-Gesetz gemacht, weil sich die Unterhaltungsindustrie der digitalen Zeit nicht anpasst. Ich will eine Änderung“.
Bretislav Polach (Marketingexperte) denkt, dass die Fotos der CPS helfen könnten. Denn vor allem junge Wähler könnten die Aktion positiv auffassen und sich so mehrere Wähler für die CPS entscheiden.
Am 28. und 29. Mai finden die Parlamentswahlen in Tschechien statt, hier wird sich dann zeigen, ob die erotischen Aufnahmen ihr Ziel erreicht haben.






