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Umwelt
Shortnews: Schweres Erdbeben in Neuseeland
22. Feb
Christchurch/Neuseeland – In der neuseeländischen Großstadt Christchurch herrscht Chaos. Zum zweiten Mal innerhalb von fünf Monaten wird die Stadt von Erdbeben heimgesucht. Hunderte Menschen sind verletzt oder liegen noch unter den Trümmern. Die Medien sprechen von mindestens 65 Toten.
Gegen die Mittagszeit erschütterte ein Beben der Stärke 6,3 etwa 10 Kilometer außerhalb von Christchurch in nur 5 Kilometer tiefe den Boden.
Das Pyne-Gould-Guinness-Gebäude in der zweitgrößten Stadt in Neuseeland wurde komplett verwüstet und es werden noch zahlreiche Opfer unter den Metall- und Betonhaufen vermutet. Die Rettungsmaßnahmen dauern noch an.
Auch deutsche Urlauber waren zum Zeitpunkt des Bebens in der Stadt, doch bisher scheint kein deutscher Staatsbürger unter den Toden zu sein. (tagesspiegel.de)
Vulkanausbruch und Tsunami erschüttern Indonesien
27. Okt
Indonesien – In der indonesischen Hauptstadt Jakarta forderte eine über drei Meter hohe Flutwelle sowie ein Vulkanausbruch zahlreiche Opfer. Auf der Insel Java brach der Vulkan Merapi aus und im Westen des Landes löste ein Erdbeben der Stärke 7,7 einen Tsunami aus.
Fast 300 Menschen kamen bei zwei Naturkatastrophen innerhalb von zwei Tagen ums Leben. Wie die Behörden mitteilten, werden zur Stunde noch über 400 Personen vermisst.
Der Mount Merapi war zuletzt im Jahre 2006 ausgebrochen, nun spuckt er wieder gefährliches Magma. Im Moment versuchen die Behörden über 11.000 Menschen in Sicherheit zu bringen, da der Vulkan immer noch eine aktive Bedrohung darstellt.
Vor allem die Gegend um Inselkette Mentawai, die 280 Kilometer vor der Küste Sumatras, sei stark von getroffen worden sein. (Welt online)
Feuer an Bord der Ostseefähre „Lisco Gloria” gelöscht
10. Okt
Fehmarn - In der Nacht zum Samstag war die “Lisco Gloria”, ein Passagierschiff einer dänischen Reederei, welches auf dem Weg von Kiel nach Klaipeda (Litauen) war, 11 Kilometer nordwestlicher der Insel Fehmarn in Flammen aufgegangen.
Alle 249 Menschen, inklusive Besatzung, wurden in einer aufwendigen Rettungsaktion aus dem Wasser gerettet und an Land gebracht. Die Ursache für den Brand ist noch nicht bekannt. Wie Zeit online berichtet, nannte die Polizei einen Schaden an einem Lkw, der auf der Ostesee-Fähre transportiert wurde.
Bei den Passagieren handelte es sich hauptsächlich um Dänen, Litauern sowie Russen, aber auch um die zwei Dutzend Deutsche sollen an Bord gewesen sein.
Der diensthabende Kommandeur des dänischen Seerettungsdienstes SOK äußerte sich gegen über der Bild Zeitung positiv, über den Verlauf des Feuers: „Der Brandherd glimmt nur noch. Wir denken, es ist von alleine ausgegangen.”
Im Laufe des Tages ist geplant, dass die Feuerwehr das Schiff betritt und überprüft, ob noch kleinere Feuer im Inneren des Schiffes brennen. Ein Leiter der Feuerwehr gegen über Zeit online berichtet: “Es ist kein Such- und Rettungseinsatz mehr. Zurzeit ist es ein Umweltschutzeinsatz“.
Bis jetzt ist noch kein Treibstoff in die Ostsee gelangt und die Einsatzkräfte arbeiten im Moment stark daran, dass sich das auch nicht ändern wird.






