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Fehmarn - In der Nacht zum Samstag war die “Lisco Gloria”, ein Passagierschiff einer dänischen Reederei, welches auf dem Weg von Kiel nach Klaipeda (Litauen) war, 11 Kilometer nordwestlicher der Insel Fehmarn in Flammen aufgegangen.

Alle 249 Menschen, inklusive Besatzung, wurden in einer aufwendigen Rettungsaktion aus dem Wasser gerettet und an Land gebracht. Die Ursache für den Brand ist noch nicht bekannt. Wie Zeit online berichtet, nannte die Polizei einen Schaden an einem Lkw, der auf der Ostesee-Fähre transportiert wurde.

Bei den Passagieren handelte es sich hauptsächlich um Dänen, Litauern sowie Russen, aber auch um die zwei Dutzend Deutsche sollen an Bord gewesen sein.

Der diensthabende Kommandeur des dänischen Seerettungsdienstes SOK äußerte sich gegen über der Bild Zeitung positiv, über den Verlauf des Feuers: „Der Brandherd glimmt nur noch. Wir denken, es ist von alleine ausgegangen.

Im Laufe des Tages ist geplant, dass die Feuerwehr das Schiff betritt und überprüft, ob noch kleinere Feuer im Inneren des Schiffes brennen. Ein Leiter der Feuerwehr gegen über Zeit online berichtet: “Es ist kein Such- und Rettungseinsatz mehr. Zurzeit ist es ein Umweltschutzeinsatz“.

Bis jetzt ist noch kein Treibstoff in die Ostsee gelangt und die Einsatzkräfte arbeiten im Moment stark daran, dass sich das auch nicht ändern wird.