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Beiträge getaggt mit Briefmarken
Kann man gebrauchte Briefmarken bei der Post umtauschen?
02. Sep
Heutzutage nutzen immer weniger Leute die Möglichkeit, einen Text per Post also als Brief zu versenden. Vor allem als Privatperson schreibt man höchstens nur noch Postkarten aus dem Urlaub oder verschickt seine Steuererklärung auf dem Postweg. Auch wenn das mittlerweile auch schon – danke Elster – online möglich ist.
Eher im Geschäftsleben ist die Post – und damit meine ich nicht den E-POSTbrief – eine gängige Möglichkeit um Rechnungen oder sonstige Schriftstücke zu übermitteln.
Aber was macht man eigentlich, wenn man einen Briefumschlag frankiert hat, einem aber auffällt, dass man ihn doch nicht braucht? Wenn man Glück hat, hat man noch keinen Empfänger draufgeschrieben, denn dann ist die Antwort leicht: Man hebt ihn wohl oder übel auf und benutzt ihn einfach für die nächste Briefsendung. Doch ist der Empfänger erst einmal angebracht, sieht es vor allem bei geschäftlichen Briefen, einfach doof aus, wenn man die Adresse überklebt oder durchstreicht. Daher bietet die Post einen Service für “verdorbene” Briefmarken an.
Verdorben in diesem Sinne heißt, dass die Briefmarke sich auf dem original Briefumschlag befinden und noch kein Stempel angebracht ist. Also, dass der Brief noch nicht versendet wurde. Eine ausgeschnittene Postmarke ist somit ohne den passenden Briefumschlag wertlos!
Mit den verdorbenen” Briefmarken geht ihr einfach in die nächste Postfiliale und dort erhaltet ihr bis zu einem Wert von 50 € im Austausch der wertlosen, die gültigen Briefmarken.
Sollten, so wie oft bei Unternehmen vorkommt, die Postsendungen den Wert von 50 € übersteigen, dann müsst ihr die überschüssig, frankierten Briefumschläge an die Niederlassung Philatelie nach Weiden schicken.
Hierfür könnt ihr folgende Adresse nutzten:
Einsendeanschriften:
1. per Brief:
Deutsche Post AG
Niederlassung Philatelie
Retourenstelle
92628 Weiden2. per Paket:
Deutsche Post AG
Niederlassung Philatelie
Retourenstelle
Franz-Zebisch-Str. 15
92637 Weiden
Damit die Leute von der Post wissen, mit wem sie es überhaupt zu tun haben, muss noch ein formloser Antrag beigelegt werden.
Datenskandal im Münchner Wahlamt
19. Jun
Datenskandale gehörten mittlerweile zum Alltag wie Facebook für unsere Jugend. Nun macht ein neuer Datenskandal aus München Schlagzeilen. Laut dem Stern sollen bis zu 15.000 Adressen zum Kauf angeboten werden. Was nichts Besonderes wäre, wenn die Adresse nicht aus der Bundestags oder EU-Paralament Briefwahl stammen würden.
Das Kreisverwaltungsreferat in München hatte dem Berchmanskolleg des Jesuitenordens die Umschläge der Briefwahlanträge über eine “Mittelsperson” überlassen, um die Briefmarken für wohltätige Zwecke abzulösen.
Wolfgang Mayer vom Berchmanskolleg teilte dem Stern mit, dass ihnen bei der Aushändigung, der Briefumschlägen keinerlei Auflagen gemacht worden sein, auch nicht explizit über die “Trennung der Adressdaten von den Marken“.
Von dem Jesuitenordnen gelangten die adressierten Briefkuverts an einen privaten Händler. Dieser soll sie – so der Stern – über Umwege an den Adresshändler MTM-Lübeck, der sie dann zum Kauf angeboten hat. Und dadurch flog das Ganze auch auf.
Das KVR stellt sofort die “Lieferung” neuer Briefmarken an den Orden ein.


