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Fall Mirco: Polizei nimmt in Pressekonferenz zur Tat Stellung
28. Jan
Wie wir bereits gestern berichtet haben, wurde die Leiche des zehnjährigen Mircos am Donnerstag gefunden. Bisher hielt sich die Polizei zur Tat zurück, erstmals heute fand in Mönchengladbach eine Polizeipressekonferenz zum Fall Mirco statt.
Ingo Thiel – Leiter der SoKo Mirco – berichtete, dass der Familienvater Olaf H. Mirco aus Frustration umbrachte. Neben Thiel waren noch Polizeisprecher Theveßen, Staatsanwältin Silke Naumann sowie drei weitere Personen als Stellvertretende auf der Pressekonferenz erschienen.
Er wollte seinen Frust abbauen
Olaf H., Angestellter der Deutschen Telekom wurde von seinem Chef per Handy angerufen und niedergemacht. Das war laut Aussage des Mörders nicht das erste Mal, dass das geschah. Um seinen Stress abzubauen, fuhr H. planlos durch die Städte, bis er Mirco sah. H. hielt an, als er Mirco sah und sagte ihm, dass er absteigen soll. Völlig iritiert folgte Mirco diesem Hinweis und stieg kurz darauf in das Auto des Unbekannten. Ein Zeuge hat diesen Vorgang beobachtet und lieferte dann den entscheidenden Hinweis, der H. überführte.
Mirco wurde von H. entkleidet, sexuell missbraucht und anschließend getötet
Die Kommission gab weiterhin bekannt, dass Mirco von dem Täter in das 12km entfernte Wachtendonk gefahren wurde. Dort soll er vom Täter sexuell missbraucht worden sein. Die genaue Todesursache ist noch unklar, ebenso, ob Mirco am Vergewaltigungsort oder woanders umgebracht wurde.
Laut Thiel war Mirco kein geplantes Opfer. Er wurde nur zufällig vom Täter ausgewählt und anschließend missbraucht. Laut psychologischen Gutachten – so die Stellvertretenden der Pressekonferenz – suchen sich Leute wie H., die unter ständigem Druck von höhergestellten Personen stehen Opfer, die ihnen unterlegen sind, um Machtreize und Dominanz auszuüben.
Entgegen vieler Meinungen der Presse, in der H. bei dem Verkauf seinen Autos ins Ausland erwischt worden sei, war das Auto ein Leasingwagen, so die Polizei auf der Konferenz. Olaf H. hatte den Wagen nach Ablauf der Leasingzeit den Wagen rechtmäßig an den luxemburgischen Verleiher zurück. Trotzdessen, dass der Besitzer des Wagens im Urlaub war, stellte er den am Frankfurter Flughafen bereitstehenden Wagen für die polizeiliche Untersuchung zur Verfügung. An diesem Wagen konnten nun eindeutig DNA-Spuren von Mirco gesichert werden und Mircos Täter konnte nun identifiziert werden.
Nachdem Olaf H. Mirco sexuell vergewaltigt hatte, fuhr er entlang der Landstraße 39, an der er Mircos Sachen und sein Handy ablegte. Daraufhin fuhr er nach Hause.
Laut seiner Frau war er mit Arbeitskollegen unterwegs. Sie glaubt an seine Unschuld.
Am 26. Januar erfolgte schließlich um 06:00 Uhr morgends die Verhaftung Olaf H.s. Nachdem die Polizei bei H. eintraf, folgte er zum Überraschen der Familie widerstandslos der Aufforderung der Polizisten, ihnen zu folgen. Auf dem Präsidium legte er dann ein umfassendes Geständnis zu seiner Tat ab und zeigte den Beamten, wo sich Mirco befand.
Welche Misshandlungen genau an Mirco ausgeführt wurden, dazu wollte die Polizei bis jetzt keine Stellung nehmen. Eine Obduktion wurde angeordnet, jedoch gestaltet sich diese aufgrund der fast 150 Tage die Mirco verschollen war äußerst schwierig.
Mirco ist einem brutalen Sexualverbrechen zum Opfer gefallen, 146 Tage und 9000 Hinweise wurden bis zur Verhaftung benötigt. Die Eltern Mircos stehen unter schwerem Schock, sie werden derzeit von einem Psychologen betreut.
Gegen H. wurde eine Klage wegen Freiheitsberaubung, sexueller Nötigung bzw. Vergewaltigung und Mordes erhoben.
Die Pressekonferenz wurde live auf dem Nachrichtensender N24 ausgestrahlt.
Video: Teil 1
Video: Teil 2
Video: Teil 3
Video: Teil 4
Video: Teil 5
Video: Teil 6
Video: Teil 7
Video: Teil 8
Weitere Informationen zum Fall Mirco und sein Verlauf in 35 Artikeln finden Sie hier.
Mutter erschießt vor ihren Kindern den Ehemann
23. Jan
Plochingen – In Baden-Württemberg hat sich ein tragisches Familiendrama abgespielt. Eine Frau (41) hatte in Plochingen ihren Mann (47) erschossen. Und die Kinder mussten alles mit ansehen.
Wie ein Polizeisprecher mitteilte, haben die Kinder im Alter zwischen sieben Monaten und zwölf Jahren die Ermordung ihres eigenen Vaters mit ansehen müssen.
Die traumatisierten Kinder werden nun von Seelsorgern betreut.
Zum Motiv kann die Polizei noch keine Angaben machen.
Klar ist, dass die Frau Mitglied in einem Schützenverein war und somit die Schusswaffe legal besessen hat.
(Bild Zeitung)
DOPPELMORD IN BODENFELDE: mutmaßliche Mörder endlich gefasst
25. Nov
Bodenfelde (Niedersachsen) – Der mutmaßliche Mörder von Nina (14) und Tobias (13) ist endlich gefasst. Der 26-jährige Jan O. war am Montagabend von der Polizei festgenommen worden. Den entscheidenden Hinweis auf den Täter gab ein 14-jähriges Mädchen.
Der scheinbar psychisch kranke Mann sprach sie auf einem Parkplatz bei Bodenfelde an und fragte, ob er ihre Handynummer haben könnte, doch das junge Mädchen merkt, das etwas nicht stimmte und verlangte nach seiner Mobiltelefonnummer. Anschließend ging sie zur Polizei und meldete den Zwischenfall.
Durch das schlaue handeln der 14-Jährigen und dem schnellen Einsatz der Soko “Rechen” konnte Jan O. am Montagabend gegen 20 Uhr durch die Polizei in einem Zug am Bahnhof von Bodenfelde festgenommen werden. In seiner Wohnung fanden die Ermittler blutverschmierte Kleidung und sein Körper wies Verletzungen auf, die er nicht plausibel erklären konnte.
„Ein potenzieller Serienmörder“
Dank dem schnellen Fahndungserfolg konnten die Ermittler möglicherweise weiter Morde verhindert werden, denn die Polizei sieht in Jan O. Potenzial zum Serienmörder.
Selbst der eigene Vater, Klaus O., glaubt an die Schuld seines Sohnes “Ja, ich kann mir vorstellen, dass es Jan war“, so die Bild Zeitung.
Warum gerade Nina, und eine Woche später Tobias sterben musste, ist nicht bekannt. Die Polizei vermutet “Mordlust”, so die Bild Zeitung. Seine beiden jungen Opfer sollen aber nicht sexuell vergewaltigt worden sein. Warum die Leichen dennoch zum Teil unbekleidet waren, ist noch offen.
Der Täter soll am Freitag ein Geständnis ablegen, wie der Rechtsanwalt Markus Fischer berichtet: „Ich gehe davon aus, dass wir dieses Geständnis am Freitag vorlegen werden”.
Auch eine anfangs vermutete Verbindung zum Fall “Mirco Schlitter aus Grefrath” besteht nicht. (Bild Zeitung)
Keine zwei Jahre für kaltblütigen Mord
28. Mai
(sri) Ein 23-jähriger begann im Frühjahr kaltblütigen Mord: Ein Ausländer erschlug eine 78 Jahre alte Dame – für einen Parkplatz. Nun ist er verurteilt worden. Doch das erschreckende Ergebnis: Er muss nur für 1 Jahr und 10 Monate ins Gefängnis und 6000€ an den Ehemann zahlen.
Bei der verwirrenden Gerichtsverhandlund gab es viele Wiedersprüche. Der Täter meinte, er habe das Ehepaar aus Provokationsgründen angegriffen: Erst den Mann und dann die Frau, als diese ihren niedergeschlagenen Mann helfen wollte. Dabei erlitt sie schwere Kopfverletzungen, an dem sie schließlich starb.
1 Jahr und 10 für schwere Körperverletzung und Totschlag? Ein sehr kurioses Urteil. Angeblich wurde bei der Urteilsfällung auf eine “psychische Störung” Rücksicht genommen. Daher wurde das hoch angelegte Strafmaß reduziert. Wenn auch ein bisschen heftig.



