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Beiträge getaggt mit Polizei
Schwarzes Schaf in den eigenen Reihen der Polizei im Fall Mirco Schlitter?
06. Feb
Mönchengladbach – Als Olaf H. (45) vor knapp zwei Wochen festgenommen wurde, erschien nur kurz danach ein Foto des Familienvaters in Print- und online Medien.
Wie nun aber bekannt geworden ist, wurde das Foto des Tatverdächtigen widerrechtlich an eine Boulevard-Zeitung weitergegeben. Denn nach dem Abgleich des Polizeifotos mit dem, dass in den Medien publiziert worden war, war klar, dass es von einem Polizeibeamten verbotenerweise an die entsprechende Redaktion weitergeben worden ist.
„Unmittelbar nach dem Bekannt werden der Veröffentlichung wurde das Foto überprüft. Es stammt zweifelsfrei aus einer erkennungsdienstlichen Behandlung des Tatverdächtigen Olaf H. Wir haben unverzüglich Ermittlungen eingeleitet. Ein solches Verhalten ist strafrechtlich als Geheimnisverrat zu werten.“ So der Leiter der Direktion Kriminalität beim Polizeipräsidium Mönchengladbach Ulrich Flocken.
(Polizei NRW – Presse Portal)
Leichenspürhunde durchsuchen den Garten von Olaf H.
06. Feb
Grefrath/Schwalmtal/Mönchengladbach – Vor fast zwei Wochen hat der Familienvater Olaf H. (45) die Entführung, den sexuellen Missbrauch sowie den Mord an Mirco Schlitter († 10) aus Grefrath gestanden.
Nun überprüfen die Ermittler, ob Olaf H. möglicherweise ein Serientäter sein könnte. Daher durchsuchten am vergangenen Freitag Polizisten sowie Leichenspürhunde das Grundstück der Familie H.
Grund hierfür ist, dass sich deutschlandweit Sonderkommissionen gemeldet haben, die in Fällen die dem von Mirco aus Grefrath ähnlich und vor allem immer noch ungeklärt sind.
Wie beispielsweise im Fall der verschwundenen Claudia Ruf († 11), im Jahre 1996 spurlos verschwand und zwei Tage später tot auf einem Feldweg aufgefunden worden war. Das kleine Mädchen stammt aus Grevenbroich (NRW).
Die 64.000-Einwohner-Stadt ist nur ca. 40 Kilometer von Schwalmtal entfernt.
Ist beruflicher Stress doch nicht das Motiv?
Im Polizeiverhör gab der Kindermörder an, dass der Auslöser für die brutale Tat am kleinen Mirco ein Anruf von seinem Chef gewesen sein soll. In dem besagten Gespräch soll er von seinem Vorgesetzten ”zusammengefaltet” worden sein.
Doch Soko-Leiter Ingo Thiel sagt, dass es dieses Telefongespräch nie gegeben haben soll, denn nachweislich befand sich sein Chef im Urlaub: „Wir glauben eher, das waren Fantasien, die sich beim Täter im Kopfkino länger aufgestaut haben und bei der Tat dann ausgelebt wurden.“
Nur was entspricht jetzt der Wahrheit? Denn sein neuer Anwalt Gerd Meister gab an, dass der 45-Jährige ihm gegenüber ein anderes Tatmotiv geäußert habe: „mein Mandant hat mir anvertraut, dass er selber als Kind sexuell missbraucht worden sei“, zitiert die Bild Zeitung.
(Bild Zeitung)
Trauerfeier für Mirco Schlitter († 10) aus Grefrath
04. Feb
Grefrath (NRW) – Am Gestriegen Nachmittag nahm die Gemeinde Grefrath, Freunde und Bekannte von Familie Schlitter am ökumenischen Gottesdienst für den kleinen Mirco teil.
Der Ortskern der 16.000-Einwohner-Gemeinde am Niederrhein wurde mit Absperrgittern gesichert.
Mircos Eltern sind durch Hölle gegangen und hatten Tag für Tag gehofft: “Wir wollten in den ersten Tagen am liebsten gar nicht mehr das Haus verlassen, weil wir befürchteten, einen wichtigen Anruf oder eine Nachricht zu verpassen“ so Mircos Mutter im „GEISTbewegt“ Magazin.
Auch wenn die Familie Schlitter immer gehofft und dafür gebetet hatte, dass ihr Sohn wieder nach Hause kommt. Sind sie nun in gewisser Form auch erleichtert, weil die Ungewissheit nicht mehr da ist.
Mircos Mörder Olaf H. (45) sitzt nun seit über einer Woche in Mönchengladbach in Untersuchungshaft.
Obwohl der Familienvater nicht als “akut” selbstmordgefährdet gilt, hat er sich “leichte oberflächige Verletzungen” selber zugefügt. Warum er dies getan hat, wollte er nicht preisgeben.
Mirco Schlitter († 10) war am 03. September 2010 in den Abendstunden von Olaf H. abgefangen und in seinem VW-Passat verschleppt worden. Nach drei Stunden Gefangenschaft und sexuelle Missbrauch ermordete er den kleinen Jungen und ließ ihn im Wald liegen.
145 Tage Suche
Nachdem mehr als 1.000 Beamte, Hubschrauber, Spürhunde und sogar Kampfjets nach dem vermissten Schüler gesucht hatten. Konnte die Soko Mirco nach 145 Tage den Durchbruch in diesem Fall melden. Aber damit bestätigte sich auch die traurige Gewissheit. Als Grund für die brutale und abscheuliche Tat gab der 45-Jährige beruflichen Frust und Stress an.
Wie Mirco genau ermordet worden ist und wann Olaf H. der Prozess gemacht werden wird ist unklar. (Bild Zeitung)
Anwältin von Olaf H. gibt ihr Mandat ab
01. Feb
Grefrath/Krefeld – Die Rechtsanwältin Ute Steinbrenner (52) von Olaf H. gibt ihr Mandat nach nur wenigen Tag ab.
Gegenüber der Bild Zeitung bestätigte ein Polizeisprecher: „Olaf H. hat zurzeit keinen Verteidiger.“
Sollte Olaf H. keinen Anwalt finden, der ihn vor Gericht vertreten will, dann wird ihm ein Pflichtverteidiger zugewiesen.
Wie Mirco umgebracht worden ist, ist immer noch unklar. Am kommenden Freitag sollen die Obduktionsergebnisse vorliegen, aber es ist davon auszugehen, dass dies nicht mehr zweifelsfrei festzustellen ist, da Mircos Leiche nur noch aus Knochen besteht.
Diesen Donnerstag findet ein großer Trauergotttestdinest in Grefrath für den kleinen Mirco stattet. Familie Schlitter wird daran nicht teilnehmen.
Mirco Schlitter († 10) war am 03. September 2010 auf dem Heimweg von Olaf H. abgefangen und verschleppt worden. Nach mehreren Stunden in Gefangenschaft brachte der 45-jährige Familienvater sein Opfer um und legt ihn in einem Waldstück ab. Es ist davon auszugehen, dass der Schüler sexuell missbraucht worden ist. Als Grund für die Tat gibt H. beruflichen Stress an.
(Bild Zeitung)
Junge Polizisten niedergeschossen – außer Lebensgefahr
29. Jan
Köln – Eine junge Polizistin (28) liegt sich krümmenden zwischen zwei geparkten Pkws. Was ist passiert?
Es ist ca. drei Uhr nachts, als bei der Polizei ein Notruf bezüglich eines schlimmen Ehestreits eingeht – von häuslicher Gewalt ist die Rede.
Ein polizeibekannter Schläger (55) geht mal wieder auf seine Frau los. Es ist nicht das erste Mal.
Die Polizisten und ihre Kollegen treffen wenig später in der Würzburger Straße in Köln-Vingst ein. Doch auf einmal rastet der 55-Jährige aus und schießt mit einem großkalibrigen Revolver durch die Wohnungstür.
Die Beamtin wird im Unterleib getroffen.
Sie soll noch das Feuer erwidert haben, bevor sie sich scher verletzt auf die Straße schleppt. Sie trifft den kranken Schützen in der Brust.
Doch es besteht keine Lebensgefahr mehr: „Beide wurden notoperiert und sind mittlerweile außer Lebensgefahr“, so Polizeisprecher Wolfgang Baldes gegenüber der Bild Zeitung.
Ob der Schütze Mitglied in einem Schützenverein ist oder die Waffe illegal besäßen hat, muss noch geklärt werden. (Bild Zeitung)
Fall Mirco Schlitter aus Grefrath – Was bisher geschah Teil II
28. Jan
(Teil 1) – Am 16. Tag, dem 19. September 2010, ist das Aufkommen an Hinweisen erneut angestiegen. Aktuell sind bei der Sonderkommission Mirco über 1.700 Hinweise eingegangen. Dies ist auch auf die ganzseitige Anzeige in einer Zeitung, die im Großraum Grefrath kostenlos an über 115.000 Haushalte verteilt worden war, zurück zuführen.
“Die spektakulären und öffentlichkeitswirksamen Aktionen sind erst einmal abgeschlossen. Es gilt, wie schon seit Beginn der Ermittlungen, die Spuren und Hinweise zu analysieren und Steinchen für Steinchen ein Mosaik zu erstellen, das am Ende zu einem Gesamtbild wird. Das ist weniger aufregend für den Außenstehenden, aber sehr effektiv und zielführend.“ So der Soko Leiter Ingo Thiel.
21. September 2010 – Verschwundener Müll wieder aufgetaucht
Ab dem heutigen Tag berichtet die Soko Mirco nicht mehr täglich über den Ermittlungsfortschritt. Auch in den Medien werden weniger Meldungen bezüglich des Verschwindens von Mirco Schiltter (11) publiziert. Der Müll aus den öffentlichen Müllbehältern, unteranderem aus denen am Fundort der Kleidung von Mirco, sind auf dem Bauhof der Gemeinde Grefrath aufgetaucht. Bevor dieser vernichtet wird, durchsucht ihn Ermittler nach verwertbaren Spuren. Bei der Soko sind über 2.000 Hinweise eingegangen.
“Es haben sich bereits viel versprechende Erkenntnisse ergeben, ohne dass sich daraus zu diesem Zeitpunkt schon die berühmte „heiße Spur“ heraus geschält hätte“, so Ingo Thiel.
22. September 2010 – Der Müll ist durchsucht
Die Überprüfung, der ca. 17 Kubikmeter Müll aus der Gemeinde Grefrath durch ca. 25 Polizeibeamten der Einsatzhundertschaft Mönchengladbach, ist heute beendet worden. Aber anscheinend stehen die gefunden Spuren sowie Gegenstände nicht im Zusammenhang mit dem Verschwinden von Mirco Schlitter. Des Weiteren stellte die Soko einen Schaukasten auf dem Parkplatz Am Heitzerend mit Details zu den Ermittlungen auf, um noch mögliche Zeugen zu finden.
25. September 2010 – Radarwagen erfasst mögliche Zeugen
Heute verschärfte die Polizei due Suche nach dem Automodell VW Passat und erfasst mit der Hilfe von Blitzer alle Fahrzeuge im Bereich Grefrath von ca. 20:00 bis 24:00 Uhr. Die Soko erhofft sich so, mögliche Zeugen bzw. den Täter zu finden: „Mit viel Glück und Zufall ist vielleicht auch der Täter geblitzt worden“, so der Sokoleiter Ingo Thiel. Des Weiteren wurden in den Gaststätten in der Gegend in und um Grefrath Liste aushängt, in den sich Zeugen eintragen können, die regelmäßig in diesen Lokalitäten sich aufhalten.
26. September 2010 – keine neuen Spuren
Am 23. Tag löst ein Hinweis eine erneute Suchaktion mit rund 400 Einsatzkräften, zehn Hundeführern sowie einem Polizeihubschrauber im Gelände zwischen Kempen-Ziegelheide und Niers aus. Des Weiteren sind aktuell über 2.600 Hinweise bei der Soko Mirco eingegangen.
27. September 2010 – Neue Spur verläuft sich im Sand
Die erneute Suchmaßnahmen im Bereich Kempen-Ziegelheide und Mülhausen sind nun weitgehend abgeschlossen. Zeitweise suchten drei Hundertschaften mit der Unterstützung von einer Hundestaffel sowie Polizeitauchern nach Mirco Schlitter. Doch es konnten keine fallrelevanten Spuren sichergestellt werden. Grund hier für soll eine Zeugenaussage einer jungen Frau gewesen sein, die am Abend von Mircos Verschwinden einen “gellenden Schrei” gehört haben soll.
Ingo Thiel nahm diesen Hinweis sehr ernst: „Wir holen jetzt ein wissenschaftliches Gutachten ein, dass Aussagen dazu macht, aus welcher Entfernung die Hinweisgeber den markerschütternden Schrei wahrgenommen haben können.“
28. September 2010 – Ingo Thiel (Soko-Leiter) wendet sich an die Bevölkerung
“An die Menschen in Grefrath und Umgebung,
über 2800 Hinweise haben wir bisher von Ihnen erhalten. Immer wieder sind viel versprechende Tipps dabei, denen wir sofort nachgehen. Alle anderen Hinweise werden in kriminalistischer Feinarbeit ausgewertet, mit bereits bekannten Fakten und Tipps verglichen…. So werden wir den Täter immer weiter einkreisen und wir sind fest davon überzeugt: Wir kriegen ihn mit Ihrer Hilfe und unserer Arbeit!
Bitte werden Sie nicht müde, uns zu helfen. Rufen Sie an, auch wenn Ihnen vielleicht erst heute bewusst wird, dass Sie eine Beobachtung gemacht haben, die tatrelevant sein könnte. Insbesondere auch dann, wenn Sie meinen: das weiß die Kommission schon!
….
Wir sind fest überzeugt: Wir werden den Täter ermitteln und das Schicksal Mirco´s aufklären.”
29. September 2010 – Ausgebrannter Kombi hat nichts mit Mircos Verschwinden zu tun
An dem Grenzübergang Elmpt an der B 230 fanden Polizisten einen ausgebrannten Pkw (Kombi). Doch nach der Überprüfung durch ein Team der Kriminaltechnik der Soko Mirco, konnte schnell festgestellt werden, dass der Opel Omega aus Köln stammt und nichts mit dem Fall Mirko Schlitter zu tun hat. Über 3.000 Hinweise sind nun schon bei der Soko eingetroffen.
30. September 2010 – Fluss (Niers) wird von der Soko durchsucht
Am morgigen Tag ist geplant die Niers, von Langendonker Mühle im Bereich Vinkrath bis Wachtendonk noch einmal explizit zu durchsuchen.
01. Oktober 2010 – In der Niers keine neuen Spuren
Die Suchmaßnahmen auf der Niers, die mit Hilfe von Polizeitauchern sowie Hundeführern und speziell ausgebildeten Suchhunden, durchgeführt worden sind, brachten keine neuen Erkenntnisse auf den Verbleib von Mirco. Die Anzahl an eingegangen Hinweisen beträgt nun um die 3.300
04. Oktober 2010 – Wankumer Heide durchsucht
Am 31. Tage seit dem Verschwinden von Mirco Schlitter aus Grefrath, durchsuchten drei Hundertschaften der Bereitschaftspolizei die Restfläche des Suchgebietes in der Wankumer Heide. Man hatte sich erhofft, dank der im Moment laufenden Maisernte im Bereich Ziegelheide, neue Hinweise finden zu können. Leider ohne Erfolg.
06. Oktober 2010 – Dursuchung der Niers endgültige abgeschlossen
Am heutigen Tage durchsuchten die Tauchergruppen der technischen Einheiten Bochum, Köln und Wuppertal den Verlauf der Niers. Dabei konnten aber keine Spuren gefunden werden, die im Zusammenhang mit dem Fall Mirco Schlitter stehen könnten. Die Hinweisflut ist ungebrochen: 3.600 insgesamt.
09. Oktober 2010 – Schallgutachten veröffentlicht
In der Abtei Mariendonk simulierte ein Team aus Wissenschaftlern “mit mechanischen, elektronischen und natürlichen Schallquellen den Schrei‘” den mehre Zeugen am Tag des Verschwinden (03. September 2010) gehört haben wollen. Der daraus resultierende Bereich wurde noch einmal sehr genau von der Polizei durchsucht. Die Stelle ist zwar schon von der Polizei überprüft worden, soll aber nun noch einmal mit der Hilfe von Spürhunden durchsucht werden.
11. Oktober 2010 – Schallgutachten brachte nicht den gewünschten Erfolg
Die ausgemachte Stelle, von der der Schrei gekommen sein soll, wurde nun endgültige von Einsatzkräften sowie Suchhunden überprüft, aber ohne neue Erkenntnisse zu gewinnen. Weitere große Suchmaßnahmen sind erst einmal nicht geplant. Man will sich auf die fast 4.000 Hinweise konzentrieren.
15. Oktober 2010 – Erneute Spurensicherungsmaßnahmen
An der L 39, Grefrather – bzw. Wankumer Landstraße in südlicher Fahrtrichtung, fanden nach umfangreicher Überprüfung einen Gegenstand, der Mirco sicher zugeordnet werden konnte. Aufgrund dieses Fundes wurde die Stelle um den Fundort explizit abgesucht.
29. Oktober 2010 – Der Täter fährt einen VW-Passat-Kombi
Es ist der 56. Tag der Suche nach Mirco und die Polizei hat eine heiße Spur. Es wird vermutet, dass der Täter einen VW-Passat-Kombi am Tatabend gefahren hat. Denn genau solch ein Pkw ist von Zeugen am besagten Abend gesehen worden. Die Soko beginnt nun alle diese Fahrzeugtypen die von 2005 bis 2010 gebaut worden sind zu überprüfe. Soko-Leiter Ingo Thiel ist sich sicher: „Egal was der Täter bis heute unternommen hat – kennen wir diesen VW-Passat-Kombi, klären wir das Schicksal des Jungen.”
Wie sehr Hauptoberkommissar Ingo Thiel damit recht haben wird, hat sich am 26. Januar 2011 bestätigt (Newsdash berichtete).
03. November 2010 – Zeugen zu Auffälligkeiten gesucht
Die Soko sucht nun Zeugen, die festgestellt haben, dass Fahrzeugführer der besagten VW-Passat-Reihe in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis sehr ungewöhnlich verhalten haben. Z. B. wurde das Auto auffällig gründlich gereinigt oder wird der Pkw auf einmal nicht mehr genutzt?
„Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Täter mit einem Mietfahrzeug unterwegs war. Aber auch jemand, der bisher einen Passat Kombi fuhr und dies jetzt unter einem Vorwand wie Unfall oder Werkstatt nicht mehr tut, interessiert uns sehr.“ So der Soko-Leiter Ingo Thiel.
04. November 2010 – Bundesweite Suche nach VW-Passat-Kombis
Die Soko sucht nun bundesweit nach Passat-Variante mit der Typenbezeichnung „B 6“ (Baujahr 2005 bis 2010), die sich in der Region Grefrath aufhalten, aber dessen Fahrzeughalter nicht zwingend in Grefrath und Umgebung leben.
„Ich möchte alle Möglichkeiten ausschöpfen, alle Fahrzeuge dieses Typs, die in der Region gefahren werden oder wurden, zu ermitteln. Nur so können wir sicherstellen, dass auf jeden Fall auch das Täterfahrzeug eines Tages vor uns steht“, so ein Soko Mitarbeiter.
11. November 2010 – Angebliche heiße Spur verläuft ins Leere
Eine Beobachtung eines 60-jährigen Mannes aus Lüne, über die vor allem in den Medien berichtet wurde, stellte sich als falsch raus. Denn ein entsprechender Zeuge hat sich nie bei der Soko Mirco gemeldet. Dies konnte festgestellt werden, da alle Anrufe die am Hinweistelefonen eingegangen sind, aufgezeichnet werden.
Die Suche nach dem gesichteten VW-Passat-Kombi geht weiter.
12. November 2010 – Mircos Mobiltelefon ist aufgetaucht
Am gestrigen Tage haben Mitarbeiter der Landesstraßenmeisterei Breyell bei Arbeiten entlang der L 39 –Grefrather bzw. Wankumer Landstraße das Handy des mittlerweile 11-Jährigen gefunden. Der Fund des Handys ist ein wichtiger Schritt in Richtung Täter. Ingo Thiel zeigt sich zuversichtlich: “Das bestärkt mich in meiner Überzeugung, dass wir auf dem richtigen Weg sind und den Täter bald auch persönlich kennen lernen werden“.
07. Dezember 2010 – Polizei lädt zu Pressekonferenz ein
Für Mittwoch (08. Dezember 2010) ist um 10:30 Uhr ein Pressegespräch angekündigt worden. In der Ingo Thiel sowie sein Team einen Überblick auf den aktuellen Ermittlungsstand gegeben wird. Zahlreiche Pressevertreter werden erwartet.
08. Dezember 2010 – Pressekonferenz im Fall Mirco Schlitter
„Die Spurenlage ist dermaßen komfortabel, dass es eine Frage der Geduld und Sorgfalt ist, bis wir den Täter ermittelt haben. Alle neuen Erkenntnisse, die wir in den letzten Tagen und Wochen erlangt haben, bestätigen unsere Ausgangshypothesen“, so Thiel.
Zur Pressemeldung.
(Quelle: Pressemeldungen Polizei NRW/Mönchengladbach)
Mirco Schlitter: Tatverdächtiger festgenommen
26. Jan
Grefrath (Nordrhein-Westfalen) – Es ist der 145 Tag seit dem Verschwinden des 11-jährigen Mirco Schlitters aus Grefrath am Niederrhein.
Was ist passiert?
Es ist Freitag, der 03. September 2010, als der damals noch 10-jährige Mirko sich von einer Bushaltestelle in Oedt auf den ca. drei Kilometer kurzen Heimweg macht. Aber im Haus seiner Eltern wird er nie ankommen. Sein Verschwinden löste eine der größten und immer noch andauernden Suchmaßnahmen in der Deutschen Geschichte aus. Zeitweise suchten über 1.000 Einsatzkräfte der Polizei, Hubschrauber, Kampfjet, Suchhunde und Privatpersonen nach dem Schüler, doch alles ohne Erfolg.
Die Beamten fanden zwar die Kleidung sowie das Handy von Mirco, aber auch gefundene DNA-Spuren sowie die Auswertungen der Mobilfunkdaten brachten nicht den entscheidenden Hinweis.
Möglicher Täter gefasst
Doch nun soll es wieder Hoffnung im Fall Mirco Schlitter gegeben. Denn wie der Spiegel berichtet, soll ein Tatverdächtiger von der Polizei festgenommen worden sein. Der Mann wird im Moment überprüft.
Weitere Angaben wollten die Ermittler nicht preisgeben.
Becherbach: Riesen Sprengstoff Fund in einer Scheune
24. Jan
Becherbach – Ein Waffenverrückter aus der Rheinland-Pfalz, der unter dem Namen „Pulver-Kurt“ bekannt sein soll, hatte in seiner Scheune eine illegale Sammlung von Munition, Waffen sowie Sprengstoff versteckt.
Das Dorf mit ca. 600 Einwohnern musste komplett evakuiert werden, damit niemand bei der kontrollierten Sprengung durch den Kampfmittelräumdienst zu schaden kommt. Die endgültige Sprengung von um die 40 Kilo Sprengstoff wurde dann mit der Hilfe von Sprengstoffrobotern am Samstagabend durchgeführt.
Mittlerweile konnten alle Becherbacher wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.
Warum der Rentner sich diese private Waffensammlung hielt, ist noch nicht bekannt. Bei der Durchsuchung seiner Privaträume soll er einen Kreislaufzusammenbruch erlitten haben.
Wie die Bild Zeitung berichtet, sollen unter den gefunden Waffen auch Exemplare aus der Zeit vor dem II. Weltkrieg sein.
Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den verrückten Waffennarr.
(Bild Zeitung)
Mutter erschießt vor ihren Kindern den Ehemann
23. Jan
Plochingen – In Baden-Württemberg hat sich ein tragisches Familiendrama abgespielt. Eine Frau (41) hatte in Plochingen ihren Mann (47) erschossen. Und die Kinder mussten alles mit ansehen.
Wie ein Polizeisprecher mitteilte, haben die Kinder im Alter zwischen sieben Monaten und zwölf Jahren die Ermordung ihres eigenen Vaters mit ansehen müssen.
Die traumatisierten Kinder werden nun von Seelsorgern betreut.
Zum Motiv kann die Polizei noch keine Angaben machen.
Klar ist, dass die Frau Mitglied in einem Schützenverein war und somit die Schusswaffe legal besessen hat.
(Bild Zeitung)
Mindest drei Menschen sterben bei Protesten in Albanien
21. Jan
Tirana – Bei gewaltsamen Protesten in der albanischen Hauptstadt sind drei Menschen durch Schusswaffen zu Tode gekommen. Zahlreiche Demonstranten sowie Einsatzkräfte der Polizei wurden verletzt. Aufgebrauchte Demonstranten hatten versucht ein Regierungsgebäude zu stürmen.
Bei den Todesopfern soll es sich um Zivilisten handeln, so ein Chirurg des Militärkrankenhauses: “Sie wurden aus nächster Nähe mit einer kleinkalibrigen Pistole erschossen.”
Grund für die Demonstration, mit schätzungsweise 20.000 Teilnehmern, hatten die oppositionellen Sozialisten aufgerufen. Diese fordern unter anderem den Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Sali Berisha und entsprechende Neuwahlen.
Erst letzte Woche war der Vize-Regierungschef Ilir Meta wegen Korruptionsvorwürfen von seinen Ämtern zurückgetreten.
(Zeit online)










