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Holzpost: Postkarten aus reinem Holz
24. Sep
Friedrichsdorf – Man kann mit der Post eigentlich alles verschicken, solange es entsprechend frankiert ist. Zwei junge Männer aus Friedrichsdorf kamen in ihrem Natur und wander Urlaub in Schweden auf die Idee, diese These mal auf die Probe zu stellen.
Sie sammelten passende Holzstücke, die sie mit einem liebevollen Text versahen und entsprechend frankiert an Freunde sowie Verwandte geschickt haben. Die außergewöhnliche Idee fand bei den Daheimgebliebenen sehr großen Anklang.
Das war der Grundstein für das Projekt holzpost.de.
Die hölzernen Postkarten sind aus ca. 2 – 3 Millimeter dickem und qualitativ hochwertigem Sperrholz, in die dann die gewünschten Motive eingelasert werden.
Die Postkarten haben auch im subjektiven Test eine sehr hohe Qualität und sind vor allem belastbar, also sie brechen nicht gleich, wenn man ein bisschen dran rumbiegt oder etwas Schweres, wie die Gelbenseiten, darauf fallen lässt. Das ist vor allem ein sehr wichtiger Faktor, da die Holzkarten ja später mit der Post geschickt werden sollen und daher müssen sie robust sein.
Außer man möchte sie absichtlich zerstören, dann schafft man es natürlich, denn Holz bleibt Holz
In unserem Test war es kein Problem auf dem Holz mit z. B. einem Kugelschreiber einen Text zu verfassen.
Um die Naturpostkarte mit der Deutschen Post verschicken zu können, reicht es, wenn ihr die Karte mit 90 Cent Porto verseht.
Zur Postkarte erhält man auch noch einen Briefumschlag in seiner Wahl, aktuell stehen Farben wie beispielsweise Rot, Grün oder Rosa zur Verfügung.
Eine weitere sehr originelle Idee ist für mich die Möglichkeit, sich Visitenkarten (siehe Bild) aus echtem Holz erstellen zu lassen. Also wenn man ein Architekturbüro, einen Baumarkt oder ähnliche Unternehmen hat, die mit Holz arbeiten, dann sind diese Visitenkarten einfach ein super erster Eindruck, wenn man auf einer Messe einem Kunden die Visitenkarte in die Hand drückt, denn daran wird er sich sicher erinnern.
Die Visitenkarten könnt ihr übrigens auch auf der Rückseite mit einem Text versehen.
Die Möglichkeit farbige Holzpostkarten zu erstellen ist aber leider erst ab einer Bestellmenge von 50 Stück möglich, vielleicht wäre hier ein guter Ansatz, wenn man auch für kleine Stückzahlen farbige Karten zur Verfügung stellen würde.
Die Versandkosten betragen einmalig 3,50 € und ab 11 Karten wird Versandkostenfrei geliefert. Des Weiteren erfolgt der Versand in alle EU-Länder hierfür sind aber die Versandkosten höher als in Deutschland. Die Lieferung erfolgt bei uns schon nach einem Tag!
Für mich ist das eine sehr geniale und besondere Idee mit der man seinen Lieben zum Geburtstag, Weihnachten oder einfach so eine riesen Freude machen kann.
Wie schon erwähnt, stört mich nur, dass man bei einer kleinen Bestellung, noch keine andere Hintergrundfarbe auswählen kann. Dies könnte aber auch daran liegen, dass das Start-up noch relativ klein ist und umsonst gibt es die Vorlagen, Technik etc. zur Herstellung der Holzkarten nicht.
Ich persönlich würde es vom Optischen schöner finden, wenn die Ränder einheitlich abgerundet oder eckig wären, aber das ist Geschmackssache.
Also wenn ihr auch einmal eine originelle Postkarte verschicken wollt, dann ist holzpost.de einfach perfekt. Und über eine Postkarte freuen sich die meisten Menschen mehr, als wenn man ihnen nur eine kurze E-Mail oder SMS schickt
Kann man gebrauchte Briefmarken bei der Post umtauschen?
02. Sep
Heutzutage nutzen immer weniger Leute die Möglichkeit, einen Text per Post also als Brief zu versenden. Vor allem als Privatperson schreibt man höchstens nur noch Postkarten aus dem Urlaub oder verschickt seine Steuererklärung auf dem Postweg. Auch wenn das mittlerweile auch schon – danke Elster – online möglich ist.
Eher im Geschäftsleben ist die Post – und damit meine ich nicht den E-POSTbrief – eine gängige Möglichkeit um Rechnungen oder sonstige Schriftstücke zu übermitteln.
Aber was macht man eigentlich, wenn man einen Briefumschlag frankiert hat, einem aber auffällt, dass man ihn doch nicht braucht? Wenn man Glück hat, hat man noch keinen Empfänger draufgeschrieben, denn dann ist die Antwort leicht: Man hebt ihn wohl oder übel auf und benutzt ihn einfach für die nächste Briefsendung. Doch ist der Empfänger erst einmal angebracht, sieht es vor allem bei geschäftlichen Briefen, einfach doof aus, wenn man die Adresse überklebt oder durchstreicht. Daher bietet die Post einen Service für “verdorbene” Briefmarken an.
Verdorben in diesem Sinne heißt, dass die Briefmarke sich auf dem original Briefumschlag befinden und noch kein Stempel angebracht ist. Also, dass der Brief noch nicht versendet wurde. Eine ausgeschnittene Postmarke ist somit ohne den passenden Briefumschlag wertlos!
Mit den verdorbenen” Briefmarken geht ihr einfach in die nächste Postfiliale und dort erhaltet ihr bis zu einem Wert von 50 € im Austausch der wertlosen, die gültigen Briefmarken.
Sollten, so wie oft bei Unternehmen vorkommt, die Postsendungen den Wert von 50 € übersteigen, dann müsst ihr die überschüssig, frankierten Briefumschläge an die Niederlassung Philatelie nach Weiden schicken.
Hierfür könnt ihr folgende Adresse nutzten:
Einsendeanschriften:
1. per Brief:
Deutsche Post AG
Niederlassung Philatelie
Retourenstelle
92628 Weiden2. per Paket:
Deutsche Post AG
Niederlassung Philatelie
Retourenstelle
Franz-Zebisch-Str. 15
92637 Weiden
Damit die Leute von der Post wissen, mit wem sie es überhaupt zu tun haben, muss noch ein formloser Antrag beigelegt werden.